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Wissenswertes zum Thema Nieren & Blase

Heilpflanzen für Nieren, Harnwege und Blase und Vitalstoffe mit gut dokumentierter Wirkung auf das Immunsystem, die Schleimhaut und den Zellschutz

Kürbiskerne (Kürbissamen):
Der Kürbis ist eine alte Nutz- und Heilpflanze, die ursprünglich in Amerika beheimatet war, heute aber weltweit kultiviert wird. Für die medizinische Anwendung haben sich die Kerne des „Steirischen Ölkürbis“, einer speziellen Variante des Gartenkürbis (Cucurbita pepa L.), bewährt. Zu den wertgebenden Inhaltsstoffen des Kürbissamen zählen Phytosterine und Vitamin E. Wissenschaftlich anerkannt sind die Verwendung von Kürbissamen als pflanzliches Arzneimittel zur Stärkung der Blasenmuskulatur sowie zur Unterstützung bei Prostatabeschwerden, Beschwerden beim Wasserlassen und bei einer Reizblase.

Sägepalmenfrüchte:
Die Sägepalme (Sabal serrulata) ist eine buschförmig wachsende Palme, die an den Küsten Nordamerikas, in Florida, Süd-Carolina und Südkalifornien beheimatet ist. Die braunschwarzen reifen, getrockneten Steinfrüchte finden seit langem Verwendung als mildes Heilmittel. Sie enthalten hochwertige Öle, die sich durch einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen wie Phytosterine (ß-Sitosterol und -glykoside), Polysaccharide, Flavonoide und Carotinoide auszeichnen. Diese unterstützen die normale Blasenfunktion und erleichtern den Harnfluss. Deshalb finden Sägepalmenfrüchte Verwendung zur Stärkung und Kräftigung der Blasenfunktion.

Bärentraubenblätter: 
Die Bärentraube (Arcostaphylis uva-ursi) ist seit ca. 1000 Jahren als Heilpflanze bekannt. Sie gehört zu den Heidekrautgewächsen (Ericaceae). Der Zwergstrauch mit seinen roten Früchten gedeiht vorwiegend in Mittel- und Nordeuropa auf Heiden oder in Mooren. Arzneilich verwendet werden die Bärentraubenblätter. Diese enthalten Gerbstoffe, Flavonoide und Glykoside. Hauptverantwortlich für die harndesinfizierende Wirkung der Bärentraubenblätter ist der Pflanzeninhaltsstoff Arbutin. Aus Arbutin wird im Körper Hydrochinon freigesetzt, welches mit dem Harn ausgeschieden wird und somit seine desinfizierende Wirkung im harnableitenden System entfalten kann. 

Birkenblätter:
Arzneilich verwendet werden die Blätter der Moor- (Betula pubescens) und Hängebirke (Betula pendula). Sie enthalten Flavonoide und haben einen wassertreibenden Effekt, der zur Durchspülung der harnableitenden Wege genutzt wird. 

Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei. Die Blase ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet. Auch die wasserlöslichen Vitamine Niacin und Riboflavin (Vitamin B2) tragen, wie das fettlösliche Vitamin A, zum Erhalt normaler Schleimhäute bei.

Ein starkes Immunsystem ist für eine gesunde Blase und für die Nierengesundheit von zentraler Bedeutung. Die Vitalstoffe Vitamin C, Vitamin B6, Vitamin A, Selen und Zink tragen zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Zu einem starken Immunsystem und intakten Schleimhäuten gehört auch der Schutz der Zellen vor freien Radikalen, denn Zellschutz ist auch wichtig für Niere und Harnwege. Die Vitamine E, C und B2 sowie die Spurenelemente Selen und Zink tragen zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei – dies ist wissenschaftlich anerkannt.

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Wissenswertes zu Harnblase und Nieren

Die Harnblase ist ein besonders flexibles Organ, das zu den „ableitenden Harnwegen“ gehört. In ihr sammelt sich der Urin aus den Nieren. Nimmt die Urinmenge in der Blase zu, so werden über Nervenimpulse Informationen über den Füllungszustand an das Gehirn weitergeleitet. Dort wird dann ein entsprechender Reflex zur Entleerung der Blase ausgelöst.

Normalerweise wird der Reiz solange unterdrückt, bis sich eine günstige Gelegenheit zum Entleeren ergibt. Dann werden die Muskeln in der Blasenwand zusammengezogen und der Harn wird über die Harnröhre entleert. Bei Erwachsenen liegt das maximale Fassungsvermögen der Harnblase zwischen ca. 600 und 1500 ml. Erwachsene verspüren bei etwa 300–500 ml Füllmenge einen Harndrang. Durch verschiedene äußere und innere Reize können bereits bei deutlich geringerer Füllung Harndrang oder auch eine unwillkürliche Entleerung der Harnblase auftreten (Blasenschwäche).

Die Nieren liegen in Höhe unserer Taille links und rechts neben der Lendenwirbelsäule und sind durch Fettgewebe geschützt. Sie sind ca. sechs Zentimeter breit, elf Zentimeter lang und 2,5 Zentimeter dick, haben die Form von Bohnen und wiegen zwischen 120 und 200 Gramm. Jede Niere besteht aus einem „Arbeitsgewebe“ und einem Abflusssystem. Im Arbeitsgewebe befinden sich ca. 1 Million Nierenkörperchen. Sie sorgen dafür, dass das Blut „gewaschen“ und Stoffe, die der Körper nicht mehr verwerten kann (z. B. Harnsäure, Harnstoff), mit dem Urin ausgeschieden werden. Gleichzeitig sorgen die Nierenkörperchen dafür, dass wertvolle Stoffe wie Zuckermoleküle, Elektrolyte und auch Wasser ins Blut zurückgelangen. 

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Was versteht man unter Blasenschwäche (Harninkontinenz)?

Unter „Blasenschwäche“ (Harninkontinenz) versteht man das Unvermögen, die Entleerung der Harnblase vollständig zu kontrollieren. Allein in Deutschland beläuft sich die Zahl der Betroffenen auf ca. 5–7 Millionen Menschen. Die Entleerung der Blase funktioniert durch ein kompliziertes Zusammenspiel zwischen dem willentlich gesteuerten Nervensystem und den verschiedenen Muskeln der Harnblase. Bei Störungen dieses Zusammenwirkens zwischen Blasenmuskulatur, Schließmuskelfunktionen und Nervenimpulsen kommt es zu häufigem starken Harndrang mit oftmals ungewolltem Harnverlust.

Die Blasenschwäche kann in verschiedenen Formen auftreten:

Bei der Stressinkontinenz kommt es unter körperlicher Belastung (z. B. durch Husten, Niesen, Lachen, beim Heben schwerer Gegenstände oder beim Sport) zum Verlust kleiner bis größerer Mengen Harn, was durch eine zu schwache Beckenboden-Muskulatur bedingt ist.

Von der Dranginkontinenz (Urgeinkontinenz) spricht man, wenn die Blasenentleerung unwillkürlich erfolgt. Dies ist auf eine überaktive Blasenmuskulatur zurückzuführen, die sich ständig zusammenzieht und eine volle Blase signalisiert.

Bei der Überlaufinkontinenz kann der Urin durch ein Hindernis hinter der Blase nicht richtig abfließen, weshalb die Blase schließlich „überläuft“. Weitere Ursachen können auch eine Schädigung des Nervensystems (durch Diabetes mellitus, Alkoholmissbrauch) oder eine Prostatavergrößerung sein.

Die Reizblase, auch überaktive Blase genannt, ist ein Sammelbegriff für Störungen der Blasenfunktion unterschiedlicher Ursache. Von einer Reizblase sind vorwiegend Frauen zwischen 30 und 50 Jahren betroffen. Die Patienten klagen über ständigen Harndrang, wobei nur geringe Mengen Harn entleert werden.

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Tipps für eine gesunde Funktion der Nieren

Ausreichend Trinken: Pro Tag sollten etwa 2 Liter Flüssigkeit getrunken werden, um Nieren und Blase gut zu durchspülen und Bakterien auszuschwemmen. Hierfür eignen sich Früchte- und Kräutertees, Mineralwasser oder auch Saftschorlen – selbstverständlich auch Leitungswasser. Dieses ist durchweg von hoher Qualität. Verdünnter Harn reizt Schleimhäute nicht so stark, wie in aufkonzentrierter Form.

Im Alter fällt es oft schwer, ausreichend zu trinken. Ein Trinkprotokoll kann helfen, die Trinkmenge besser zu kalkulieren. Ab und zu darf auch eine leckere Suppe zur Verbesserung der Flüssigkeitszufuhr auf dem Speiseplan eingeplant werden.

Alkohol in Maßen:
Alkohol beeinflusst die Nierenfunktion sehr stark und sollte deshalb nur eingeschränkt konsumiert werden.

Nieren und Blase schützen:
Besonders in der kalten Jahreszeit empfiehlt es sich die Blase und die Nieren vor Zugluft und Unterkühlung zu schützen. Kalte Füße sollten unbedingt warm gehalten und der nasse Badeanzug ist nach dem Schwimmen gewechselt werden. Dadurch lassen sich schmerzhafte Entzündungen vermeiden.

Vitalstoffreich ernähren:
Lebensmittel mit hohen Gehalten an Antioxidantien wie beispielsweise Vitamin C können die natürliche Kraft des harnableitenden Systems gegenüber hohen Belastungen erhalten. Gute Vitamin C-Quellen sind unter anderem Paprika, Zitrusfrüchte, Sanddorn, Kranbeere (Cranberry), Apfelbeere (Aronia) oder Jamaika-Kirsche (Acerola).

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