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Wissenswertes zum Thema Herz-Kreislauf-System

Vitalstoffe und Heilpflanzen für das Herz-Kreislauf-System mit wissenschaftlich gut dokumentierter Wirkung

Knoblauch (Allium sativum L.) gehört zur Familie der Zwiebelgewächse. Er zählt zu den ältesten Gewürz- und Heilpflanzen. Botanisch gesehen ist Knoblauch eng mit dem Bärlauch (Allium ursinum L.) verwandt. Die Knoblauch-Zwiebel besteht aus einer Hauptzehe, die von mehreren Nebenzehen (Zehen) umgeben ist. Als Hauptinhaltsstoffe gelten Alliin und ähnliche schwefelhaltige Verbindungen, Saponine, Vitamine und Selen. Wissenschaftlich anerkannt sind die Anwendungen von Knoblauch zur Vorbeugung von altersbedingten Gefäßveränderungen (Artheriosklerose) sowie zur Unterstützung bei Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten. Auch die antibakteriellen Eigenschaften sind bekannt. 

Mistel (Viscum L.) wächst buschartig in Form einer großen Kugel auf Ästen großer Bäume – gut erkennbar im Winter, wenn die Bäume das Laub verlieren. Die Arzneipflanze gehört zur Gattung der Sandelholzgewächse und wird in der Pflanzenheilkunde gern zur Unterstützung bei Bluthochdruck verwendet. 

Weissdorn (Crataegus) zählt zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Er gedeiht in ganz Europa und im östlichen Mittelmeerraum, bevorzugt an Standorten mit ausgeglichenen Wärmeverhältnissen. Pflanzenextrakte des Weissdorns als Ausgangsstoff zur Herstellung von Arzneimitteln besitzen eine Reihe wertvoller Inhaltsstoffe, insbesondere Flavonoide (Flavone, Flavonole, oligomere Procyanidine) und Gerbstoffe. Weissdorn ist in der Lage, die Kontraktionskraft des Herzens zu steigern und die Gefäße, insbesondere die Herzkranzgefäße, zu erweitern. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels verbessert. In der Pflanzenheilkunde wird Weissdorn bei leichter Herzschwäche und dem „Altersherz“ eingesetzt. 

Lachsöl enthält einen hohen Anteil an den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, wobei eine tägliche Zufuhr von mindestens 250 mg EPA und DHA zu einer normalen Herzfunktion beiträgt . Der gesundheitliche Nutzen einer Omega-3-fettsäurereichen Ernährung wurde bei den Eskimos beobachtet. Eskimos weisen durch ihre fischreiche Kost ein gesünderes Herz-Kreislauf-System als Bevölkerungsgruppen mit einem niedrigeren Fischkonsum auf. Einige Fettfische wie Hering oder Makrele sind neben dem Lachs ebenso gute Lieferanten von Omega-3-Fettsäuren – auch das immer beliebter werdende Krillöl. Doch nicht alle mögen Fisch und die lästigen Gräten können mitunter den Essgenuss rasch mindern. Eine gute Alternative zur ergänzenden Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren sind deshalb Fisch- oder Krillöl in praktischer Kapselform zum schnellen Verzehr.

Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin. Freie Radikale aus der Umwelt aufgenommen oder bei Stoffwechselprozessen entstanden, können unsere Zellen schädigen. Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Pflanzenöle aus Olive, Traubenkernen, Distel oder Weizenkeimen sind gute Vitamin E-Lieferanten und sollten zur Zubereitung von Salaten bevorzugt Verwendung finden. Wussten Sie, dass Vitamin C zur Regeneration von reduziertem (durch Radikalabwehr verbrauchtem) Vitamin E beiträgt? Zudem trägt Vitamin C zu einer normalen Kollagenbildung für die Funktion der Blutgefäße bei.

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Wissenswertes zu unserem Herz 

Das Herz ist der Motor des Blutkreislaufes. Es pumpt beständig Blut durch unsere Gefäße und versorgt so die Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen. Zugleich transportiert es die entstandenen Stoffwechsel- oder Abfallprodukte ab. Das menschliche Herz schlägt in einem regelmäßigen Rhythmus von 60–80 Schlägen pro Minute. Dabei pumpt es pro Minute etwa 5 – 6 Liter Blut durch unsere Arterien und Venen. Das Herz ist ein Hohlmuskel mit ca. 300 Gramm Gewicht. Dieser ist in vier Kammern unterteilt: in den rechten und linken Herzvorhof (Atrien) sowie in die beiden Herzkammern (Ventrikel). Die Herzklappen sorgen dafür, dass das Blut nur in eine Richtung fließt. Das Herz hat selbst einen hohen Bedarf an Sauerstoff und Vitalstoffen. Deshalb wird es über die Herzkranzgefäße mit Blut versorgt. Hierfür werden ca. 10 % der transportierten Blutmenge benötigt.

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Wissenswertes zu den Venen

Das Blutgefäßsystem besteht aus Arterien und Venen. Arterien transportieren das sauerstoffreiche Blut vom Herz weg in alle Bereiche des Körpers. Über die Venen gelangt es zum Herz zurück. In den Arterien herrscht durch die Pumpleistung des Herzens ein hoher Druck. In den Venen ist dieser deutlich niedriger und reicht allein nicht aus, um das Blut wieder – entgegen der Schwerkraft – zurückzuführen. Muskelbewegung und Atmung tragen zusätzlich zum Rückfluss des Blutes bei.

Die Venen sind mit Ventilen, sogenannten Venenklappen ausgestattet, die den Blutstrom nur in Richtung Herz zulassen und so normalerweise verhindern, dass das Blut wieder zurückfließt und „versackt“. Das oberflächliche Venensystem direkt unter der Haut transportiert nur ca. 10% des Blutes. Funktionell wichtiger ist das in der Muskulatur liegende tiefe Venensystem.

Tipps für den Alltag ...

  • Ausreichend Bewegung stärkt die Beinmuskulatur und unterstützt die Venenfunktion.
     
  • Kalte Güsse und Wechselduschen erfrischen die Beine und regen die Blutzirkulation an.
     
  • Gezielte Venengymnastik wie Beinkreisen oder das Federn auf den Fußspitzen zwischendurch so oft wie möglich in den Alltag integrieren.
     
  • Setzen Sie sich nicht zu hohen Temperaturen z.B. in den Sommermonaten aus. (Wärme weitet die Blutgefäße, so kann das Blut noch schneller in den Beinvenen „versacken“) 
     
  • Die Füße auch gern mal hochlegen und während der Nachtruhe etwas höher lagern, das entlastet beanspruchte Beine. 
     
  • Bequeme Socken und Strümpfe sind das A und O, einschneidende Bündchen sollten vermieden werden. 

 

Kennen Sie die altbewährte Regel? Lieber Laufen und Liegen statt Sitzen und Stehen!

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Todesursache Nr.1 in Deutschland Erkrankungen von Herz und Kreislauf stellen die wichtigste Todesursache in Deutschland dar. Rund 50% aller Todesfälle gehen hierauf zurück. Ursache ist in den meisten Fällen eine Arteriosklerose („Arterienverkalkung“), die sich über Jahrzehnte schleichend entwickelt.

Die Arteriosklerose beginnt bereits im Kindesalter und schreitet mit zunehmendem Alter immer weiter voran. Durch feine innere Verletzungen der Arterienwand kommt es dabei zu entzündlichen Reaktionen, Bindegewebswucherungen und der Ablagerung von Stoffwechselprodukten wie Cholesterin. Dies alles führt im Laufe der Zeit zu einer Verdickung und Verhärtung der Gefäßwand. Hierdurch verengen sich die Gefäße und der Blutfluss wird gestört. Gleichzeitig nimmt die Gefäßelastizität ab und der Blutdruck steigt.

Der steigende Blutdruck wiederum führt zu neuen Schädigungen und begünstigt das Voranschreiten der Erkrankung. Mit welcher Geschwindigkeit und Ausprägung sich eine Arteriosklerose entwickelt, hängt wesentlich vom Lebensstil ab. Verschiedene Faktoren können das Erkrankungsrisiko erhöhen. Hierzu zählen Übergewicht, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinspiegel und Rauchen, aber auch Alltags-Stress und Bewegungsmangel.

Welche Folgen eine Arteriosklerose nach sich zieht, hängt davon ab, wo sie auftritt. Besonders häufig treten Veränderung der Herzkranzgefäße (Koronararterien) auf. Die Herzkranzgefäße dienen dazu, das Herz selbst mit Blut und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Verengen sie sich, kommt es zur koronaren Herzkrankheit (KHK). Weil das Herz schlechter durchblutet ist, verliert es an Leistung.

Als Folge hiervon treten Angina pectoris (Brustenge), Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz sowie akute, lebensbedrohliche Komplikationen wie Herzinfarkt und plötzlicher Herztod auf. Veränderungen der Hirngefäße führen hingegen zu einer Minderdurchblutung des Gehirns und zunehmenden Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit. Im Extremfall kann es zu einem Schlaganfall kommen. Aber auch andere Organe können von Arteriosklerose betroffen sein, z. B. die großen Beinarterien oder die Nieren.

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Tipps für ein gesundes Herz-Kreislauf-System - da lacht das Herz...

Ein guter Lebensstil bestehend aus gesunder Ernährung, adäquaten herzgesunden Aktivitäten oder gezielter Nahrungsergänzung sind die Grundlagen für ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Dazu gehören auch der Verzicht auf das Rauchen und die Reduktion des Alkoholkonsums auf ein akzeptables Maß.

Bewegung stärkt das Herz-Kreislauf-System:
Regelmäßige körperliche Aktivität in Form von leichtem Ausdauertraining kann viele Risikofaktoren verringern. So werden u.a. der Blutdruck und das schlechte LDL-Cholosterin (Lass Das Lieber-Cholesterin) gesenkt, das herzschützende HDL-Cholesterin (Hab Das Lieb-Cholesterin) steigt dagegen an.

Das richtige Körpergewicht:
Ein zu hohes Körpergewicht belastet das Herz-Kreislauf-System. Die Kombination aus täglicher Bewegung und ausgewogener Ernährung helfen, das richtige Körpergewicht zu halten oder zu erreichen.

Vielseitige und ausgewogene Ernährung:
Reichlich Obst und Gemüse - am besten bunt zusammengestellt plus ausreichend Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte sowie pflanzliche Öle, magere Milchprodukte und fettreiche Fischsorten mit hohem Anteil an Omega-3-Fettsäuren (Hering, Makrele, Lachs) lautet die Speiseplan-Devise, angelehnt an die mediterrane Kost. So werden unserem Körper jede Menge Ballaststoffe, hochwertige Fettsäuren und antioxidative Schutzstoffe geliefert, die sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken können.

Entgegen dem bekannten Leitsatz „In der Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot“ sollten Wurst und Fleisch in der täglichen Ernährung reduziert werden. Wurst und Fleisch enthalten gesättigte Fettsäuren zu großen Anteilen, welche einen ungünstigen Einfluss auf die Blutfettwerte haben können. Zum anderen liefern sie sehr viel Energie und begünstigen die Entstehung von Übergewicht. Jedoch muss nicht auf Wurst, Fleisch und die schmackhafte Butter als Lieferanten essentieller Vitamine verzichtet werden. Hier ist lediglich die zugeführte Menge entscheidend.

Extra Tipp:
Walnüsse tragen dazu bei, die Elastizität der Blutgefäße zu verbessern. Um diesen Effekt zu erzielen, werden täglich 30 g des gesunden Knabberspaßes empfohlen. Äpfel enthalten Pektine, welche zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut beitragen. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 6 g Pektinen ein. Dafür müsste man ca. 3-4 Äpfel am Tag essen.

Verzicht aufs Rauchen:
Es ist schon lange bekannt, dass Rauchen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich erhöht. Dabei spielen sowohl die Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten als auch die Dauer des Rauchens eine wichtige Rolle. Der Verzicht aufs Rauchen reduziert das Risiko für die Entstehung von Gefäßerkrankungen bereits nach 1-5 Jahren um 50-70%!

Gezielte Nahrungsergänzung:
Nicht immer gelingt es, sich so zu ernähren, wie es wünschenswert ist. Dann können Nahrungsergänzungsmittel hilfreich sein, die gezielt die Herzfunktion, den Zellschutz und die Blutgefäße unterstützen.

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