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Wissenswertes zum Thema Haut, Haare & Nägel

Haut, Haare und Nägel unterliegen ständigen Wachstums- und Zellteilungsprozessen und benötigen aus diesem Grunde Vitamine und Mineralstoffe,
die diese Mechanismen unterstützen.

Biotin gehört zur Gruppe der B-Vitamine. Es ist seit langem bekannt, dass Biotin zum Erhalt normaler Haut und Haare beiträgt, was aktuell auch von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EF SA) bestätigt wurde. Früher wurde Biotin als Vitamin H bezeichnet (für Haut und Haar). Des Weiteren unterstützt Biotin den Stoffwechsel von Makronährstoffen, also Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten. Die Verwertung dieser Nährstoffe spielt eine bedeutende Rolle bei Wachstumsprozessen im Organismus.

Zink ist ein Mineralstoff mit vielen Talenten. Insbesondere trägt Zink zur Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel bei. Darüber hinaus hat das Spurenelement eine Funktion bei der Zellteilung und leistet einen Beitrag zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress sowie zur normalen Eiweißsynthese. Das Funktionieren des Zellteilungsmechanismus und eine geregelte Eiweißproduktion sind ebenso für Wachstumsprozesse von großer Bedeutung.

Pantothensäure gehört wie Biotin zur Gruppe der B-Vitamine. Das wasserlösliche Vitamin trägt zu einer normalen Synthese und zum Stoffwechsel von u. a. dem für die Zellteilung relevanten Vitamin D bei.

Vitamin B6 gehört wie Pantothensäure und Biotin zu den B-Vitaminen und leistet einen wertvollen Beitrag zur Bildung von Cystein. Cystein ist als Aminosäure ein wesentlicher Bestandteil von Strukturproteinen in Haaren und Nägeln.

Folsäure wird auch als Vitamin B9 bezeichnet. Sie trägt zur normalen Aminosäure-Synthese bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung.

Haut

Die Haut ist unser größtes Organ. Bei einem Erwachsenen umhüllt sie eine Fläche von fast 2 m².

Als äußere, schützende Ummantelung unseres Körpers erfüllt sie viele Aufgaben: Sie speichert Nährstoffe und Wasser, scheidet über Hautporen Schadstoffe und Stoffwechselprodukte aus, bildet mit Hilfe von Sonnenlicht Vitamin D, schützt den Organismus vor Einflüssen von außen (z. B. Krankheitserreger, Sonneneinstrahlung, Kälte, Hitze, Druck, Stöße, Reibung) sowie vor Überhitzung und Austrocknung. Und natürlich ist sie ein zentrales Sinnesorgan (Druck- und Temperaturreize, Schmerz, Tastsinn) und Spiegel unserer Seele.

Die Haut ist aus mehreren Schichten aufgebaut: Ober-, Leder- und Unterhaut.

Die Oberhaut (Epidermis) bildet die äußerste Schicht und schützt den Körper vor chemischen, physikalischen und mikrobiologischen Einflüssen. Sie besteht aus mehreren Zellschichten, die sich von unten heraus ständig erneuern.

Unter der Oberhaut liegt die Lederhaut (Dermis), die zugleich zäh und elastisch ist. Ihre hohe Elastizität ist auf Kollagenfasern zurückzuführen, die die Lederhaut wie ein Netz durchziehen. Neben einem reich verzweigten Geflecht von Blut- und Lymphgefäßen befinden sich in der Lederhaut Tausende von Nervenfasern, die für die Wahrnehmung von Druck, Berührung, Schmerz, Temperatur und Juckreiz zuständig sind.

Die Unterhaut (Subcutis) besteht überwiegend aus Fettgewebe, einem wichtigen Kälteschutz und Energiespeicher. Die Fettzellen sind in ein lockeres Bindegewebsnetz eingebettet. Außerdem wird die Unterhaut von größeren Nervensträngen und Blutgefäßen durchzogen. Die Haut besitzt je nach Hautschicht einen pH-Wert zwischen 5 und 6,5 und ist somit leicht sauer. Dieser pH-Bereich wird als hautneutral oder hautfreundlich bezeichnet.

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Haare

Der Mensch hat je nach genetischer Veranlagung und Haarfarbe zwischen 85.000 und 140.000 Haare auf dem Kopf (Blonde durchschnittlich 140.000, Brünette 100.000 und Rothaarige 85.000).

Die Kopfhaare sind im Durchschnitt 0,04 bis 0,1 mm dick. Das Haar besteht aus dem Haarschaft, der Haarwurzel und der Haarzwiebel. Der Haarschaft ist der Teil des Haares, der aus der Haut herausragt. Die Haarwurzel ist in der Haut verankert und endet in einer knollenartigen Verdickung, der Haarzwiebel. Diese ist an der Haarpapille der Haut befestigt und verleiht so dem Haar Halt.

Die Haarwurzel liegt in der Wurzelscheide (Haarfollikel), dem eigentlichen Lebenszentrum des Haares. Hier befinden sich schnell teilende Zellen, die für das Wachstum der Haare verantwortlich sind. Diese Haarzellen haben einen intensiven Stoffwechsel und brauchen damit viele Nährstoffe und Sauerstoff.

Der natürliche Lebenszyklus eines Haares beträgt ca. 7 Jahre. In dieser Zeit wächst das Haar ca. 1 Zentimeter pro Monat. Im Laufe der Zeit stellt es das Wachstum ein und fällt aus. Der Lebenszyklus der Haare führt dazu, dass der Mensch pro Tag normalerweise zwischen 50 und 100 Haare verliert.

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Nägel

Finger- und Fußnägel bestehen aus harten, verhornten Zellen. Der Nagel setzt sich aus der Nagelwurzel, die in die Haut eingebettet und daher unsichtbar ist, der Nagelplatte, die auf dem Nagelbett ruht, und dem freien Nagelende zusammen.

Die sichtbare Nagelplatte besteht aus einer ca. 0,5 mm dicken Hornplatte. Im hinteren Teil der Nagelplatte liegt ein halbmondförmiges, weißes Feld (Nagelmond). Von hier aus wird der Nagel ständig nachgebildet und nach vorne geschoben. Aufgrund des kontinuierlichen Wachstums der Nägel werden regelmäßig Nährstoffe benötigt.

Neben ihrer mechanischen Schutzfunktion für Finger- und Zehenspitzen helfen Nägel beim Tasten und Greifen von Gegenständen und unterstützen so die Feinmotorik. Fingernägel und Zehennägel wachsen unterschiedlich schnell.

Während Fingernägel zwischen 0,5 -1 mm pro Woche an Länge zunehmen, beträgt das Wachstum bei den Zehennägeln etwa 1 mm pro Monat. Wegen ihres langsamen Wachstums verraten Nägel viel über den Gesundheitszustand bzw. Mangelerkrankungen und andere systemische Erkrankungen. Noch Wochen später geben sie Aufschluss über bereits abgeheilte Hauterkrankungen.

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