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Wissenswertes zum Thema Geistige Leistungsfähigkeit

Heilpflanzen für Entspannung & geistige Fitness und Vitalstoffe mit gut dokumentierter Wirkung auf das „Nervenkostüm“ und den Zellschutz

Ginseng kommt in verschiedenen Formen in den Gebirgs- und Waldregionen, im nordöstlichen China und im östlichen Sibirien vor. Der „echte Ginseng“ Panax ginseng C.A.Meyer wächst in erster Linie in Korea. Ginseng gehört zu den am längsten verwendeten Heilpflanzen und wird schon seit ca. 5000 Jahren von der chinesischen und japanischen Medizin als „Allheilmittel“ gesehen. Aus den Wurzeln der ca. 40 - 90 cm hohen Staudenpflanze wird ein Extrakt gewonnen, der als Stärkungs- und Kräftigungsmittel Verwendung findet. Wissenschaftlich untersucht ist die Anwendung von Ginseng bei Müdigkeits und Schwächegefühl sowie bei nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Wertgebende Bestandteile des Ginsengs sind die Ginsenoside, die ein Gemisch aus verschiedenen Triterpensaponinen darstellen.

Das Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist in Mitteleuropa beheimatet und wächst auf trockenen Böden, an Böschungen, Wege- und Straßenrändern. Bereits seit dem Altertum ist die nervenstärkende Wirkung von Johanniskraut bekannt. Zu den wesentlichen Inhaltsstoffen der Heilpflanze zählen Hypericine, Flavonoide, ätherisches Öl und Gerbstoffe. In der Pflanzenheilkunde werden die zur Hochblütezeit geernteten oberirdischen Teile des Johanniskrauts verwendet. Wissenschaftlich dokumentiert ist die nervenberuhigende Wirkung. Auf diese Weise hebt Johanniskraut die Stimmung und sorgt für „innere Ruhe“, Entspannung und Ausgeglichenheit. Hierdurch kann es sich auch günstig auf Magen und Darm auswirken.

Der Baldrian ist eine in vielen Ländern verbreitete krautige Pflanze. Die Sorte Valerina officinalis wird als Heilpflanze mit langer Tradition verwendet. Verwendung findet die Wurzel, da sie Sesquiterpene mit beruhigender und schlaffördernder Wirkung enthält. Baldrian wird oft in Kombination mit Hopfen als mild wirkendes Arzneimittel bei nervös bedingten Schlafstörungen und Unruhezuständen eingesetzt.

Der echte Hopfen (Humulus lupulus) ist eine schon seit dem Mittelalter verwendete Pflanze, die heute in speziellen Hopfengärten kultiviert wird. Die Triebe wachsen mehrere Meter in die Höhe und benötigen dazu eine Kletterhilfe. Die Bedeutung von Hopfen beim Bierbrauen ist allen bekannt. Der Hopfen verleiht Bier nicht nur den typischen Bittergeschmack, sondern wirkt durch seine bakterienhemmenden Inhaltsstoffe auch konservierend. Aus den Hopfenzapfen werden ebenso Extrakte mit beruhigender und schlaffördernder Wirkung hergestellt. Wie wertvoll Hopfen als Arzneimittel ist, zeigt sich auch daran, dass er zur Arzneipflanze des Jahres 2007 gewählt wurde.

Einige Vitamine sind für verschiedene Funktionen des Gehirns und Nervensystems von zentraler Bedeutung. B-Vitamine werden nicht ohne Grund auch als „Nervenvitamine“ bezeichnet.
So sind die wasserlöslichen Vitamine B1, B2, B6, B12 für eine normale Funktion des Nervensystems mitverantwortlich und tragen zum normalen Energiestoffwechsel bei. Ein funktionierender Energiestoffwechsel ist auch für die Versorgung des Gehirns wichtig.

Folsäure trägt zusammen mit den Vitaminen B6 und B12 zur normalen psychischen Funktion und einer Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Um genügend Sauerstoff ins Gehirn zu transportieren, sollten ausreichend rote Blutkörperchen vorhanden sein. Gelangt zu wenig Sauerstoff ins Gehirn, kann die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt werden. Die Vitamine B6 und B12 tragen zur normalen Bildung roter Blutkörperchen bei.

Einen Beitrag zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress leistet Vitamin C. Darüber hinaus spielt Vitamin C eine Rolle bei der normalen Funktion des Nervensystems,
unterstützt wie einige B-Vitamine die normale psychische Funktion und leistet einen Beitrag zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung.

DHA (Docosahexaensäure) trägt bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei. Gute Quellen zur Versorgung mit dieser Omega-3-Fettsäure ist fetter Fisch
z. B. Hering, Makrele oder Lachs sowie ein Fischöl mit hohem aufkonzentrierten DHA-Anteil.

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Wissenswertes zum Gehirn

Das menschliche Gehirn ist die Steuerzentrale des gesamten Körpers. Es arbeitet ohne Unterlass, koordiniert die Aktivität der Nerven im Organismus, verarbeitet alle Sinneswahrnehmungen und ist Sitz unseres Bewusstseins, unseres Denkens und Fühlens sowie unseres Gedächtnisses.

Das Gehirn enthält mehrere Milliarden Nervenzellen, die über ein kompliziertes Netzwerk miteinander verknüpft sind, Impulse erhalten, verarbeiten und weitergeben. Jede dieser Zellen steht ihrerseits mit bis zu 10.000 anderen Nervenzellen in direkter Verbindung.

Das Gehirn gehört zu den aktivsten Organen des Körpers. Auch wenn es nur etwa 2% des Körpergewichtes ausmacht, liegt sein Anteil an unserem Energie- und Sauerstoffverbrauch bei etwa 20%. Lebenswichtig ist deshalb die ungehinderte Versorgung mit sauerstoffgesättigtem Blut. Wird die Sauerstoffversorgung des Gehirns auch nur für wenige Sekunden unterbrochen, verlieren wir das Bewusstsein.

Damit das Gehirn einwandfrei arbeiten kann, ist es zudem auf die ständige Zufuhr von energieliefernden Brennstoffen, insbesondere Glucose, und ausreichend Nährstoffen (z. B. Antioxidanzien, Vitaminen, Omega-3-Fettsäuren, Lecithin) angewiesen.

Eine schlechte Hirndurchblutung verursacht den langsamen, stetigen Verlust der Gehirnfunktionen. Dies kann sich sehr unterschiedlich äußern, z. B. durch Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Depressionen, Nervosität und Reizbarkeit. Auf lange Sicht können Gedächtnisverlust und Verwirrtheit begünstigt werden.

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Tipps für geistige Fitness bis ins hohe Alter

Regelmäßige Bewegung und tägliches Gehirnjogging:
Beides fördert die Durchblutung des Gehirns und regt die Gehirnfunktionen wie Merk- und Konzentrationsfähigkeit an. Gleichmäßige Ausdauerleistungen sind dazu besonders geeignet, also z. B. Wandern, Radfahren oder Joggen. Durch die Koordination der Muskelbewegungen werden auch das Kleinhirn und die Großhirnrinde trainiert.

Außerdem hilft sportliche Betätigung, Alltags-Stress abzubauen. Und Gedächtnisübungen wie z. B. Kreuzworträtsel oder das Zusammenrechnen von Preisen beim Einkauf, sind das beste Gehirnjogging, um auch geistig fit zu bleiben.

Vielseitige und ausgewogene Ernährung:
Für das richtige Funktionieren des Gehirns ist eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, essenziellen Fettsäuren, Antioxidanzien und anderen Vitalstoffen notwendig. Glucose (Traubenzucker) ist der wichtigste Energielieferant für das Gehirn. Empfehlenswerte Lebensmittel sind deshalb Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, pflanzliche Öle (z. B. Rapsöl, Walnussöl) und fettreiche Fischsorten mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren (Hering, Makrele, Lachs).

Mitunter ist eine gezielte Nahrungsergänzung von Vitalstoffen mit gut dokumentierter Wirkung zur Unterstützung der Funktionen von Gehirn und Nervensystem sinnvoll.

Stark schwankende Blutzuckerspiegel vermeiden:
Ein starker Anstieg des Blutzuckerspiegels führt bei empfindlichen Personen zu einer übermäßigen Produktion des Hormons Insulin. Da ein Überschuss an Insulin auch mehr Türen an den Körperzellen zum Einschleusen des Zuckers aus dem Blut aufschließt, kann das wiederum zu einem starken Abfall des Blutzuckerspiegels („Unterzucker“) führen.

Folgen sind Konzentrationsschwäche, Unwohlsein und Heißhunger – insbesondere auf Süßigkeiten. Nach erneutem Konsum von Süßigkeiten steigt der Blutzuckerspiegel wieder rapide an, um dann erneut abzufallen. Es kommt zu einer „Wellenfahrt“ des Blutzuckerspiegels, die die Energieversorgung des Gehirns und damit die Hirnfunktion aus dem Gleichgewicht bringen.

Die Zufuhr von langsam verwertbaren Kohlenhydraten beispielsweise in Form von Ballaststoffen aus Vollkornprodukten und die Verteilung auf mehrere kleine Mahlzeiten sind empfehlenswert. Auf Weißmehlprodukte und die Nascherei braucht man jedoch nicht gänzlich verzichten – die Menge ist entscheidend und es gilt die Devise: “In Maßen und nicht in Massen verzehren“!

Gesunde Lebensweise:
Übergewicht, Rauchen, zu viel Alkohol, Alltags-Stress und hektische Lebensumstände beeinträchtigen auf lange Sicht die geistige Fitness.  Für Entspannung sorgen beispielsweise ein schmackhafter Tee am Abend, ein duftendes Bad, der Spaziergang an der frischen Luft oder die wohltuende Massage. Eine gesunde Lebensweise und die bereichernde Lebensgestaltung wirken sich positiv auf den Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit aus.

Ausreichend Trinken:
Ein Mangel an Wasser setzt die Konzentrationsfähigkeit herab. Das Blut wird „dicker“, wodurch das Gehirn schlechter mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit sollten es mindestens sein. Am besten Wasser, ungesüßte Früchte- und Kräutertees oder Fruchtsaftschorlen.

Alkohol und koffeinhaltige Getränke sind Genussmittel, die auch dazugehören – sie sollten aber in Maßen konsumiert werden. Wem es schwerfällt, genügend zu trinken, dem hilft oft ein Trinkplan.

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