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Immunsystem - Unterstützung für die kalten Tage

Spitzwegerich Die Zeit der Ernte und des Blätterfalls steht vor der Tür, es ist Herbst. Die Sonnenstunden werden weniger und die Temperaturen beginnen zu fallen. Mit den kühlen Außentemperaturen steigt parallel das Risiko sich eine Erkältung oder einen grippalen Infekt einzuhandeln. Jeder kennt die Situation. Es beginnt mit einem leichten Kratzen im Hals, dazu gesellen sich Fieber, Husten und Schnupfen. In der Erkältungszeit sollten Sie daher kalte Füße und durchnässte Kleidung vermeiden. Ziehen Sie sich angemessen an. Am besten nach dem sogenannten Zwiebelprinzip, bei dem mehrere Kleidungsstücke übereinander getragen werden. Sobald es Ihnen beim Betreten von Innenräumen zu warm wird, können Sie eine oder mehrere Schichten ablegen und umgekehrt.

Unser Immunsystem dient der Abwehr von Krankheitserregern und körperfremden Substanzen. Es reagiert auf Fremdstoffe, sogenannte Antigene, die spezifisch für einen Krankheitserreger sind.
Damit das Immunsystem richtig funktionieren kann, benötigt es eine Vielzahl von Nährstoffen wie Vitamine, Mineralstoffe und hochwertiges Eiweiß. Besonders wichtig sind Antioxidanzien wie Vitamin A, C und E sowie die Spurenelemente Zink und Selen. Die Nahrung sollte deshalb reich an Obst, Gemüse, Fisch, Ei und magerem Fleisch sein.

Zudem gibt es einige Heilpflanzen, die sich bei einer Erkältung oder zur Unterstützung des Immunsystems bewährt haben.Sonnenhut

Der Spitzwegerich (Plantago lanceolata), oder auch das Lungenblattl oder die Schlangenzunge genannt, gehört zur Familie der Wegerichgewächse. Der Begriff „Wegerich“ stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet so viel wie „Herrscher des Weges“. Sie wächst ganz unscheinbar entlang der Straßen- und Wegränder. Die wertgebenden Inhaltsstoffe sind die sekundären Pflanzenstoffe Iridoidglykoside, wie Aucubin und Calaptol, sowie Schleim-und Gerbstoffe und Flavonoide. Verwendet wird der Spitzwegerich vor allem bei Entzündungen der Schleimhäute der Luftwege (Katarrh) oder bei entzündlichen Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Wichtige Inhaltststoffe dieser Pflanze wirken bei Erkältungen reizlindernd und zeigen zudem antibakterielle Eigenschaften.

Latschenkiefer (Pinus mugo) wächst in Gebirgsregionen, wie den Alpen. Das aus den Nadeln, Zweigspitzen und Ästen gewonnene ätherische Öl findet, genau wie der Spitzwegerich, Anwendung bei Katarrhen der Atemwege. Bei Inhalation des Öls, wird der festsitzende Schleim gelöst und sein Abtransport aus den Atemwegen unterstützt.  

Der Sonnenhut (Echinacea purpurea) gehört zur Familie der Korbblütengewächse. Schon die Indianer Nordamerikas entdeckten die Wirkung der Pflanze und nutzten es als Heilmittel für Wunden aller Art. Heutige Forschungsergebnisse zeigen einen positiven und unterstützenden Einfluss der Pflanze auf das Immunsystem. Die wertgebenden Inhaltsstoffe sind als pflanzliche Immunmodulatoren in der Lage, die körpereigenen Abwehrkräfte zu mobilisieren.

EukalyptusEin Vertreter aus Australien ist der Eukalyptus (Eucalyptus globulus), das Grundnahrungsmittel des Koalabären. Als pflanzliches Arzneimittel werden die Blätter, wegen des in ihnen enthaltenen ätherischen Öls, genutzt. Angewendet wird Eukalyptus vor allem zur Lösung von Schleim im Bereich der Bronchien und Nasennebenhöhlen.

Vorbeugende Maßnahmen, zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte sind hilfreich:

  • regelmäßige Bewegung an der frischen Luft
  • vermeiden von Stresssituationen 
  • Wechselduschen oder Saunagänge
  • die hohe Zufuhr an Antioxidanzien aus Obst und Gemüse
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr (1,5 - 2l/Tag) 
  • genügend Schlaf ( 6-8 Stunden ) in gut durchlüfteten Räume
  • ein gesundes und nicht zu warmes Raumklima ( Wohnraum 21°C und Schlafzimmer 18°C )

 

Gründliches und regelmäßiges Händewaschen und gegebenenfalls Hände desinfizieren sind aber ebenso wichtig.

Also halten Sie sich fit & gesund und kommen Sie gut durch die kalte Jahreszeit!

 

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