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Halsschmerzen, Schnupfen und Husten – wichtige Informationen zum Thema Erkältung

Erkältung Verlauf und Phasen 

Was ist eine Erkältung und worin unterscheidet sie sich von einem Virusinfekt (Influenza)

Halsschmerzen, Schnupfen und Husten sind die Symptome die uns bei einer Erkältung das Leben schwer machen. Sie können einzeln oder auch in einer beliebigen Kombination auftreten. Woran erkennt man, ob es sich um eine Erkältung handelt oder eine „echte“ Grippe (Influenza) vorliegt? Die Symptome sind sehr ähnlich und eine Abgrenzung leider oft nicht einfach. Hohes Fieber kann ein deutliches Zeichen für eine Grippe sein, außerdem treten die Symptome bei einer Influenza meist sehr plötzlich auf. Mit einer kleinen Übersicht möchten wir Ihnen helfen, Erkältung und Grippe anhand der Symptome besser zu unterscheiden. Von einer Selbstdiagnose raten wir ab. Im Zweifelsfall sollten Sie immer einen Arzt konsultieren.

 Erkältung    Grippe (Influenza-Viren)  
Krankheitsverlauf Symptome treten langsam auf und der Zustand verschlechtert sich allmählich; vor allem die Atemwege sind betroffen Symptome treten plötzlich auf und der Zustand verschlechtert sich zügig; hohes Fieber begleitet von Gliederschmerzen; Symptome betreffen den kompletten Organismus
Krankheitsdauer ca. 9 Tage bis zu 14 Tage
Körpertemperatur meist nur leichtes Fieber (erhöhte Temperatur) bei Erwachsenen bis max. 38,5 °C plötzlich auftretendes hohes Fieber (ab 38,5 °C); hinzu können Schüttelfrost und Schweißausbrüche kommen
Halsschmerzen häufig mit Halskratzen verbunden; es kann trockener Reizhusten oder festsitzender Husten auftreten trockener zum Teil schmerzhafter Husten, begleitet von Halsschmerzen und oft starken Schluckbeschwerden
Nase häufiges Niesen begleitet von einer verstopften bzw. laufenden Nase Schnupfen tritt sehr selten auf
Kopf und Glieder selten leichte Kopf- und Gliederschmerzen häufig mit starken Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen verbunden
Allgemeinzustand geringe Entkräftung, leichte bis mäßige Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens  starke Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens; Wunsch nach Bettruhe; bis zu 3 Wochen anhaltender Erschöpfungszustand 


Wann sollte ich zum Arzt?

Nicht bei jeder Erkältung ist es notwendig, einen Arzt aufzusuchen. Wenn Sie sich unsicher sind, ob eine echte Virusgrippe vorliegt, empfiehlt sich immer eine Rücksprache mit Ihrem Arzt. Ebenso sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Auftreten von Atemnot ( kann ein Hinweis auf eine Lungenentzündung sein und erfordert rasche Behandlung)
  • Beim Auftreten von hohem Fieber (mehr als 39°C bei Erwachsenen) 
  • starke Hals- und/oder Ohrenschmerzen (kann Hinweis auf eine Mandel- bzw. Mittelohrentzündung sein)
  • wenn Sie sich extrem müde und abgeschlagen fühlen ( eventuell ein Hinweis auf eine Influenza)
  • wenn sich die Beschwerden nach 7 Tagen noch nicht gebessert haben oder Husten und Heiserkeit länger als 2 Wochen bestehen


Vorbeugen – wie schützt man sich am besten vor einer Erkältung 

Halten Sie sich warm!
Ziehen Sie sich für Sofa lieber einen kuscheligen Pullover an oder decken sich mit einer warmen Decke zu. Hintergrund: Stark aufgeheizte Zimmer (über 20 Grad) verschlimmern oft durch trockene Heizungsluft Reizhusten und erschweren die Virenabwehr. 

Rechtzeitig Symptome behandeln!
Rezeptfreie erhältliche Produkte wirken insbesondere in der Frühphase. Mit Nasensprays freigehaltene Atemwege senken die Gefahr von Komplikationen wie Nebenhöhlenentzündungen.

Vitamine, Vitamine, Vitamine!
Ihr Körper braucht nun verstärkt Vitamine und ausreichend Flüssigkeit. Gemüse und Obst sind dafür wertvolle Lieferanten. Zu Ergänzung gibt es hochwertige Nahrungsergänzungsmittel.

Ätherische Öle auf Pflanzenbasis!
Für Erwachsene können Inhalationen mit ätherischen Ölen befreiend für die Atemwege sein. Eine freie Nase und leichteres Abhusten können die Folge sein. Ein Erkältungsbad kann ebenfalls wohltuend wirken. Aber Vorsicht: Sollten Sie Fieber haben, sollten Sie darauf vorerst verzichten.

Leichte Bewegung an der frischen Luft!
Sollten Sie fieberfrei sein, dann gehen Sie spazieren. Bewegung an der frischen Luft ist gut für den Körper und das Immunsystem.

Was kann ich gegen eine Erkältung tun, wenn es mich einmal erwischt hat?

Achten Sie besonders darauf, ausreichend zu trinken. Sie finden in unserem Sortiment spezielle Erkältungstees, diese eignen sich um den Flüssigkeitsbedarf zu decken und können dabei helfen Erkältungssymptome zu lindern.
Eine spezielle Behandlung ist bei einer Erkältung nicht zwingend erforderlich. Nach etwa 3 bis 7 Tagen nehmen die Beschwerden ab und sollten nach spätestens 14 Tagen nicht mehr spürbar sein. Es gibt aber verschiedene Maßnahmen, die helfen können die Symptome leichter zu ertragen und vor allem Komplikationen zu vermeiden: 

  • Gegen Schnupfen – Inhalation mit warmen Wasserdampf kann helfen, Schleimhäute abschwellen zu lassen 
  • Gegen Halsschmerzen – Lutschpastillen oder Präparate mit lokal betäubenden Mitteln helfen bei starkem Kratzen im Hals. Schonen Sie Ihre Stimme, sprechen Sie so wenig wie möglich.
  • Gegen Husten – Inhalationen mit ätherischen Ölen (z.B. Eukalyptus oder Pfefferminze) kann die Atemwege feucht halten und den Hustenreiz lindern. Pflanzliche Präparate können hierbei ebenfalls behilflich sein. Diese können z.B. Spitzwegerich, Eibisch oder Efeu enthalten
  • Gegen Fieber – Hier gilt zu beachten, dass Fieber keine Krankheit ist. Es handelt sich dabei um einen sinnvollen Abwehrprozess des Körpers, der nicht immer unterbunden werden sollte. Bei einer Körpertemperatur von mehr als 39°C können fiebersenkende Medikamente als angenehm empfunden werden. Unter Umständen sollten Sie das Fieber aber mit einem Arzt besprechen, wenn:
    • das Fieber zu sehr steigt oder langfristig auftritt,
    • gleichzeitig starke Schmerzen oder Atemnot auftreten,
    • Fieber bei chronisch Kranken oder Säuglingen auftritt,
    • die Vermutung besteht, dass eine andere Erkrankung hinter dem Fieber steckt.


Für ein gesundes Immunsystem stellt eine Erkältung kein großes Problem dar. Solange die Erkältung normal verläuft und keine Komplikationen auftreten, können Sie eine Erkältung problemlos in Eigenregie behandeln. Für chronisch Kranke und bei heftigen oder andauernden Beschwerden ist ein Arztbesuch aber Pflicht, auch wenn Sie sich unwohl dabei fühlen, mit einer „banalen“ Erkältung zum Arzt zu gehen. Wird eine Erkältung nicht vollständig auskuriert, spricht man auch von einem „verschleppten grippalen Infekt, der erhebliche und ernsthafte gesundheitliche Komplikationen nach sich ziehen kann.

Gut zu wissen: Bei einer normalen Erkältung ist die Einnahme von Antibiotika wenig sinnvoll, da diese in den meisten Fällen durch Viren verursacht werden, während Antibiotika Bakterien bekämpfen. Erst wenn es im Verlauf zu einer bakteriellen Infektion (Komplikation)kommt, kann die Gabe von Antibiotika erforderlich werden.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel enthält ausschließlich allgemeine Hinweise und darf keinesfalls zur Selbstdiagnose oder –Behandlung verwendet werden. Die Informationen ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt! Bei individuellen Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Berater.

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