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Die Zuckerfalle

 

Zuckerfalle

Wussten Sie…?

Weniger Zucker verbessert den Blutdruck, die Blutfettwerte, die Blutzuckerwerte sowie die Leberfunktion. Der Konsum von Produkten mit hohem Zuckergehalt kann langfristig zu Übergewicht, Diabetes mellitus Typ II, erhöhten Blutfettwerten oder auch Darmproblemen führen. Ebenso vorsichtig sollten Sie mit Fruchtzucker sein, da dies sich zunehmend zum Gesundheitsproblem entwickelt.

Sitzen Sie auch in der Zuckerfalle?

Selbst wer versucht, auf Süßigkeiten zu verzichten oder den Konsum zu verringern, tappt dennoch immer wieder in Zuckerfallen. Das Problem ist, dass in vielen alltäglichen Lebensmitteln, die oft gar nicht als süß angesehen werden, ein höherer Zuckeranteil enthalten ist, als wir annehmen. 

Die WHO (World Health Organization) rät zu einer drastischen Reduzierung des Zuckerkonsums. Nach Empfehlung der WHO, die auf Basis der Auswertung von 9.000 Studien erstellt wurde, soll Zucker nur 10 Prozent der täglichen Kalorien liefern. Besser, so die WHO, sei es, den Konsum gleich auf 5 Prozent zu reduzieren - das entspricht eine Menge von ca. 6 Teelöffeln pro Tag (25 g).

Zum Beispiel enthält ein Esslöffel Ketchup bereits einen Teelöffel Zucker, dass entspricht einem Sechstel der empfohlenen Tagesmenge. Auch Apfelsaft (200 ml – 25 g Zucker) oder ein Becher Fruchtjoghurt (200g – 27 g Zucker) enthalten viel mehr Zucker, als allgemein angenommen.

Das zeigt auf, wie schnell doch die empfohlene Tagesmenge an Zucker erreicht wird.  Schlussfolgernd betrachtet, nimmt jeder von uns täglich mit der normalen Nahrung und der zusätzlichen ein oder anderen Nascherei, wahrscheinlich ein Vielfaches der Empfehlung an Zucker zu sich. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nimmt der Durchschnittbürger in Deutschland rund 36 Kilogramm Zucker pro Jahr zu sich. Das entspricht auf die Tagesmenge gerechnet rund 100 g.

Besonders industriell eingesetzter Fruchtzucker wie in fruchtzuckerreichen Sirups und im Invertzuckersirup können zu Übergewicht, Leberverfettung und erhöhten Harnsäure- und Triglyzeridwerten führen.

Als gesichert gilt die Aussage, dass häufiger Genuss von Zucker den Blutzuckerspiegel zum Schwanken bringt. Der Blutzuckerspiegel steigt nach der Zuckeraufnahme stark an und führt zu einer Ausschüttung von Insulin. Der Zucker wird abgebaut und der Blutzuckerspiegel sinkt rapide ab und das führt zu Heißhunger.

Um aus dieser Zuckerfalle zu entkommen, benötigt man eine große Portion Disziplin. Der harte Weg ist, ein bis zwei Wochen komplett auf Zucker zu verzichten. Wer nicht gleich zu so einer drastischen Maßnahme greifen möchte, kann auch zu kleinen Tricks greifen. Überfällt Sie der Heißhunger trinken Sie eine Tasse Kaffee oder grünen Tee – natürlich ohne Zucker. Ergebnisse einer Studie der Universität Washington deuten an, dass Koffein den Hunger abschwächt. Ebenso können bei der darauf folgenden Mahlzeit weniger Kalorien aufgenommen werden. 

Beim Zucker aus der Natur, wie in Obst, Gemüse und Milch verhält es sich anders. Hier sind bisher keine negativen Folgen bekannt. Demzufolge bedarf es hier auch keiner Empfehlung zur Einschränkung.

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