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ascopharm-Lexikon

Acerola Aloe Vera Alpha-Linolensäure

Acerolakirschen (Malpighia emarginata) sind tropische Steinfrüchte und nicht mit der heimischen Kirsche verwandt. Die Acerola-Früchte sowie daraus hergestellte Fruchtsäfte haben bemerkenswert hohe Gehalte an Vitamin C, aber auch an anderen Vitaminen, Mineralstoffen, Anthocyanen, Flavonoiden und phenolischen Verbindungen. Acerola bietet Schutz vor oxidativem Stress, weil sie einen an Antioxidantien reichen Cocktail enthält. 

Dem gesundheitlich wertvollen Saft der Aloe Vera werden günstige effekte auf die Blutfettwerte und bei Diabetes mellitus nachgesagt. Nicht bewiesen sind angebliche Wirkungen bei Tumorerkrankungen.

Alpha-Linolensäure ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, welche mit der Nahrung zugeführt werden muss. Eine gute Quelle dieser Fettsäure ist das Öl des Leinsamens. Die tägliche Aufnahme von 2 g Alpha-Linolensäure trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.

Aronia Artischocke  Augentrost
Die Aronia (Apfelbeere) gehört zur Familie der Rosengewächse. Die tiefroten Aronia-Beeren haben sehr hohe Gehalte an Anthocyanen, Flavonoiden und Vitamin C. Studien zeigen, dass Aroniazubereitungen aufgrund ihrer besonders ausgeprägten antioxidativen Eigenschaften oxidativen Stress vermindern können. Diese Eigenschaft von Aronia wird als Schutzfaktor vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen diskutiert.
Außerdem besitzt Aronia entzündungshemmende Eigenschaften.

Die Artischocke wird seit langem schon sowohl als Gemüse als auch wegen ihrer gesundheitlichen Wirkungen genutzt. Wichtige Inhaltsstoffe der Artischocke sind u. a. Kaffeesäure, Flavonoide und Bitterstoffe. extrakte aus Artischockenblättern können Schmerzen im oberen Bauchbereich lindern und werden auch bei „Reizmagen“ (funktionelle Dyspepsie) mit Magenschmerzen oder -krämpfen, Brechreiz, erbrechen, Appetitlosigkeit
und Übelkeit eingesetzt. Zudem hat sich gezeigt, dass Artischockenblattextrakte den Cholesterinspiegel und andere Blutfettwerte senken können sowie antioxidativ und leberzellschützend wirken.

Seit dem 15. Jahrhundert finden sich in Kräuter- und Heilbüchern Beschreibungen zum Augentrost (Euphrasia officinalis) – oft in Zusammenhang mit der wohltuenden Wirkung auf die Augen. Deshalb trägt die Pflanze auch zu Recht ihren Namen. Iridoidglykoside und Phenolcarbonsäuren sind als wichtige Inhaltsstoffe im Augentrost zu nennen. Ihnen werden entzündungshemmende, antioxidative und antibakterielle Eigenschaften nachgesagt. Augentrostzubereitungen
werden auch als homöopatische Augentropfen, Globuli oder Salben
zur Behandlung von müden und gereizten Augen genutzt.
Beta-Carotin Blütenpollen Brennnessel
Beta-Carotin ist das sicherlich bekannteste aller Carotinoide und zeichnet sich durch eine intensive orange Farbe aus. Es kommt nicht nur in größeren Mengen in Möhren oder Roter Beete vor, sondern z.B. gleichermaßen auch in Grünkohl und verschiedenen anderen Grüngemüsen. Dort wird die Farbe aber vom grün des Blattfarbstoffs Chlorophylls überlagert. Beta-Carotin wird vom menschlichen Körper bei Bedarf in Vitamin A umgewandelt und ist deshalb auch als Provitamin A bekannt. Darüber hinaus unterstützt Beta-Carotin die Gesundheit durch seine ausgeprägte antioxidative Wirkung und kann zudem das Immunsystem positiv beeinflussen.

Blütenpollen sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Proteinen, Aminosäuren, Enzymen und Coenzymen. Zudem enthalten sie Antioxidanzien und wirken antibakteriell, was ihnen auch den Ruf
als „natürliches Antibiotikum“ eingebracht hat.

Die Blätter der Großen Brennnessel (Urtica dioica L.) sind reich an Chlorophyll, Carotinoiden, Flavonoiden sowie Vitaminen und Mineralstoffen. Brennnesselblätter und daraus hergestellte Extrakte werden
bei Harnwegsinfekten eingesetzt, um die Harnausscheidung u. a. bei einer
Blasenentzündung anzuregen. Auch bei rheumatischen Erkrankungen ist Brennnessel aufgrund ihrer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften hilfreich.
Chlorella Cranberries Curcuma
Chlorella vulgaris ist eine kugelförmige Mikroalge, deren Lebensraum das
Süßwasser ist. Ihre tiefgrüne Farbe verdankt sie dem hohen Gehalt an Chlorophyll in den Zellwänden. In der Alternativmedizin werden dem Einzeller entgiftende und zellerneuernde Eigenschaften nachgesagt.

Cranberries (Vaccinium macrocarpon Aiton) sind die roten Früchte eines Strauches aus der Gattung der Heidelbeeren. Sie sind auch bekannt unter dem Namen Kranbeeren oder Moosbeeren und ähneln Preiselbeeren, sind aber viel größer als diese. Ihre Besonderheit ist der hohe Gehalt an bestimmten Proanthocyanidinen (PAC). Diese wirken nicht nur als starke Antioxidanzien, sondern zeigen eine besondere antibakterielle Wirkung. PAC sind offenbar in der Lage, das Anheften von krankmachenden Bakterien an Schleimhäute der Harnwege zu verhindern. Cranberry-Saft und Cranberry-Extrakte finden deshalb inzwischen bei der Vorbeugung und Behandlung von Harnwegsinfekten Verwendung. Eine eventuell notwendige Antibiotikatherapie können sie aber nicht ersetzen.

Curcuma ist das aus der Gelbwurz (Curcuma longa), einem Ingwergewächs, gewonnene Pulver, das sich durch seinen Gehalt an Kurkumin auszeichnet. Seit langem geschätzt ist die positive
Wirkung von Curcuma auf die Verdauungsfunktion: Das Ingwergewächs regt die Gallenbildung an und unterstützt hierdurch die Fettverdauung. Inzwischen ist außerdem bekannt, dass Curcuma auch bei der Vorbeugung und Behandlung zahlreicher erkrankungen von Nutzen sein kann. Die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften sind vermutlich günstig im Hinblick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Entzündungen des Darms. Diskutiert wird auch eine hemmende Wirkung auf Tumorzellen. Hierzu liegen allerdings noch nicht genügend wissenschaftliche Daten vor.
Gamma-Linolensäure Ginkgo bilboa L. Glucosamin und Chondroitin
Gamma-Linolensäure ist eine mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäure. Sie kann im Körper grundsätzlich aus Linolsäure gebildet werden, allerdings erfolgt dies nur in begrenztem Maße. Gamma-Linolensäure aus pflanzlichen Ölen wie Nachtkerzensamenöl oder Borretschöl zeigt Studien zufolge eine günstige Wirkung auf das Hautbild. Selbst bei milder bis mittelschwerer Akne konnten Verbesserungen erzielt werden.

Der Ginkgobaum, auch Fächerblattbaum genannt, ist ein aus Asien stammender sommergrüner Baum. Blattextrakte aus Ginkgo biloba L. gehören zu den am besten untersuchten pflanzlichen Wirksubstanzen. Blattextrakte aus Ginkgo biloba L. gehören zu den am besten untersuchten
pflanzlichen Wirksubstanzen. Ginkgo findet Anwendung zur Steigerung der
Gedächtnisleistung und wird auch bei der Behandlung von Gedächtnisstörungen sowie bei Alzheimer-Demenz verwendet.

Glucosamin und Chondroitin sind wichtige Bestandteile des Knorpels und der Gelenkflüssigkeit und werden deshalb oft auch als „Gelenknährstoffe“ bezeichnet. Glucosamin dient dabei zum Aufbau der Knorpelsubstanz. Chondroitin verleiht dem Knorpel seine elastischen Eigenschaften. Zahlreiche Studien zeigen, dass die beiden Nährstoffe allein oder in Kombination günstige Effekte auf das Schmerzempfinden und die Beweglichkeit bei Arthrosepatienten haben können.
Granatapfel/ Ellagsäure  Grünlippmuschel  
Zu den Inhaltsstoffen des Granatapfels oder Grenadine (Punica granatum L.) zählen Ellagtannine, Flavonoide, Anthocyane sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Die Besonderheit ist aber der hohe Gehalt an Ellagsäure. Vor allem ist dieser Stoff aus der Gruppe der Polyphenole aus Sicht der Wissenschaft verantwortlich für die gesundheitsfördernden Wirkungen des Granatapfels. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen erwiesen sich der Fruchtsaft und die aus dem Granatapfel gewonnenen extrakte als antioxidativ, antientzündlich, antikanzerogen (krebsvorbeugend) oder antiarteriosklerotisch wirksam. Sie finden deshalb inzwischen vielfach zur Verrmeidung und unterstützenden Ernährungstherapie von Herz-Kreislauf-erkrankungen Verwendung und werden auch als Maßnahme zur Vorbeugung von Tumoren, besonders Prostatakrebs, diskutiert.

Die Maori machen sich schon seit Generationen den vielfältigen Nutzen der
Grünlippmuschel (Perna canaliculus) zu eigen. Und das aus gutem Grund –
Ergebnisse verschiedener Studien deuten darauf hin, dass die in der Muschel enthaltenen Vitalstoffe günstige Effekte auf den Bewegungsapparat haben können.

 
Hagebutte Heidelbeere Hyaluronsäure
Als Hagebutten werden die Früchte der Heckenrose (Rosa canina) bezeichnet. Ihre orange-rote Farbe verdanken sie dem enthaltenen Lycopin. Weitere wertgebende Inhaltsstoffe sind Vitamin C und Galactolipide. Der Hagebutte werden entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften zugeschrieben.

Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) enthält große Mengen an Anthocyanen. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind nicht nur starke Antioxidanzien. Sie entfalten darüber hinaus protektive Gesundheitseffekte auf das Auge. Besonders die Nachtsehschärfe und die Dunkeladaptation werden gesteigert. Ergebnisse verschiedener Studien sprechen zudem dafür, dass Personen mit einer bereits bestehenden Grunderkrankung des Auges (u.a. Retinitis Pigmentosa, Grüner Star) einen positiven Nutzen
aus der Einnahme von Blaubeerextrakten ziehen können.

Hyaluronsäure ist wie auch Glucosamin und Chondroitin in der Gelenkflüssigkeit enthalten und sorgt hier für eine gute Viskosität („Gelenkschmiere“). Bei Arthrose im Knie und in der Hüfte wird häufig eine Schmerzbehandlung mit Hyaluronsäure in Form einer intraartikulären Injektion (Hyaluronsäure-Spritze in das Gelenk) durchgeführt.

Indische Flohsamenschalen Isoflavone  
Flohsamenschalen sind die Samenschalen der vor allem in Indien angebauten Pflanze Plantago ovata. Sie zeichnen sich durch ihren sehr hohen Gehalt an Ballaststoffen auf. Diese Ballaststoffe zeigen eine sehr hohe Quellfähigkeit, d.h. sie können große Mengen an Wasser binden. Hierdurch besitzen Flohsamenschalen ausgeprägte darmregulierende Wirkungen. Bei Verstopfung machen sie den Stuhl gleitfähiger und regen die Darmbewegungen an, bei Durchfall nehmen sie hingegen das überschüssige Wasser im Darm auf und sorgen so für eine Verfestigung des Stuhls. Außerdem zeigen sie reizmindernde Effekte und werden aus diesem Grund bei Reizdarm empfohlen. Die Quelleigenschaften der Flohsamenschalen sind aber auch für Diabetiker bedeutsam: Hierdurch steigt der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit weniger schnell und nicht so stark an. Studien zeigen außerdem eine cholesterinsenkende Wirkung. 

Isoflavone sind vor allem in Soja und Rotklee vorkommende sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Flavonoide. Isoflavone werden auch als „Phytoöstrogene“ (pflanzliche Östrogene) bezeichnet. Gut dokumentiert ist ihre günstige Wirkung in den Wechseljahren der Frau, hier können sie zu einer Verbesserung typischer Symptome wie Hitzewallungen beitragen.
Diskutiert wird außerdem eine Schutzwirkung gegenüber verschiedenen
östrogenabhängigen Erkrankungen wie Brustkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Osteoporose. Die empfehlenswerte Zufuhr liegt bei ca. 40-60 mg pro Tag.

 
Kieselerde Kreatin  Knoblauch 
Echte Kieselerde (Silicea terra) wird aus fossilen Kieselalgen (Diatomeen) gewonnen. Echte Kieselerde (Silicea terra) wird seit langem aufgrund des hohen Siliciumgehaltes zur Kräftigung des Bindegewebes, der Haare und der Nägel (Vermeidung brüchiger Nägel) eingesetzt. Insbesondere im Bindegewebe sowie in der Haut und im Knochen befinden sich hohe
Siliciumkonzentrationen.

Kreatin ist ein wichtiger Bestandteil des Muskels und wird vor allem mit Fleisch und Fisch aufgenommen. Kreatin wird in der Muskulatur in Kreatinphosphat umgewandelt, dieses dient als zusätzlicher kurzfristiger Energiespeicher und -lieferant. Die zusätzliche Gabe von Kreatin kann deshalb die Leistungsfähigkeit steigern. Besonders gut dokumentiert
ist diese Wirkung bei kurzzeitigen, kraftintensiven Belastungen. Außerdem
soll die Muskelerholung verbessert werden.

Knoblauch (Allium sativum L.) gehört zur Familie der Zwiebelgewächse. Botanisch gesehen ist Knoblauch eng mit dem Bärlauch (Allium ursinum L.) verwandt. Als Hauptinhaltsstoffe gelten Alliin und ähnliche schwefelhaltige Verbindungen. Wissenschaftlich anerkannt sind die Anwendungen von Knoblauch zur Vorbeugung von altersbedingten Gefäßveränderungen (Arteriosklerose) sowie zur Unterstützung bei Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten. 
L-Arginin L-Carnitin Lecithin
L-Arginin ist eine stickstoffreiche und stark basisch reagierende Aminosäure. Die blutdrucksenkende Wirkung von L-Arginin wurde in mehreren Untersuchungen belegt. Zudem entfaltet L-Arginin eine Vielzahl blutgefäßschützender Effekte, so dass diese Aminosäure zur Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Ernährungstherapie von besonderem Interesse ist. In wissenschaftlichen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass L-Arginin insbesondere in der Frühphase der Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“) sinnvoll ist. Auch bei der erektilen Dysfunktion, die oft auch in Verbindung mit Gefäßstörungen einhergeht, hat sich L-Arginin als wirksam erwiesen.  L-Carnitin ist ein sogenanntes Vitaminoid (vitaminähnliche Substanz) und kommt vor allem in Fleisch vor (carne=Fleisch). L-Carnitin besitzt eine zentrale Rolle bei der Energiegewinnung in den menschlichen Zellen. Es dient dazu, Fettsäuren in die Mitochondrien („Kraftwerke der Zelle“) zu transportieren. Dort können diese zu Energie abgebaut und somit die Energieversorgung der Zellen verbessert werden. Studien zeigen, dass durch L-Carnitin der Sauerstoffverbrauch, die Fettsäureverbrennung
und die Leistungskraft optimiert werden können. Auch Muskelschäden
und Muskelschmerzen lassen sich teilweise durch L-Carnitin vermindern.
Lecithin gehört zur Gruppe der Phospholipide und ist ein wichtiger Bestandteil aller Zellmembranen. Deshalb ist es unentbehrlich für die Funktion aller Körperzellen. Von besonderer Bedeutung ist die  u.a. in Walnüssen, Eiern und Sojaprodukten zu findende Substanz für Gehirn und Nerven. Vielfältige wissenschaftliche Studien zeigen positive Effekte von Lecithin auf Gedächtnisleistung und Merkfähigkeit. 
Lutein/Zeaxanthin Lycopin  

Lutein zählt wie u.a. auch Beta-Carotin oder Lycopin zur Gruppe der Carotinoide. Die intensiv gelbe (luteus=gelb) Substanz findet sich im Körper in der höchsten Konzentration in der sog. Makula lutea, dem gelben Fleck des Auges. Dies ist die Stelle des schärfsten Sehens. Lutein trägt dort zum Schutz der Netzhaut bei.

Lutein und Zeaxanthin tragen zum Schutz der Netzhaut bei. Verschiedene
Untersuchungen zeigen, dass die regelmäßige Zufuhr der sekundären Pflanzenstoffe einigen Augenerkrankungen entgegenwirkt. So kann insbesondere das Voranschreiten der altersbedingten Makuladegeneration
(AMD) vermindert werden.

Lycopin ist ein pfl anzlicher Farbstoff, welcher zum Beispiel der Tomate ihr
typisches Rot verleiht. Der Pflanzenstoff zeigt eine hohe antioxidative Aktivität. Verschiedenen epidemiologischen Studien zufolge vermindert sich das Krebsrisiko bei einer lycopinreichen Ernährung deutlich. Zudem ist Lycopin in der Lage die Lipidperoxidation zu reduzieren und wirkt so präventiv bei Arteriosklerose.

 
Maca  Mistel  
Die in den peruanischen Anden beheimatete Maca-Pflanze (Lepidium meyenii) dient traditionell als Lebensmittel und wird nicht nur wegen ihres Nährwertes geschätzt, sondern auch wegen der vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen. Maca ist Studien zufolge in der Lage, das Immunsystem zu unterstützen und die Leistungsfähigkeit zu fördern. Außerdem steigert die Pflanze Potenz und Libido.

Mistel (Viscum L.) wächst buschartig in Form einer Kugel auf Ästen großer Bäume. Die Arzneipfl anze gehört zu den Sandelholzgewächsen und wird gern zur Unterstützung bei Bluthochdruck verwendet. 

 
Oligomere Proanthocyanidine (OPC)    
OPC ist die Abkürzung für Oligomere Proanthocyanidine. OPC besitzen ausgeprägte antioxidative Eigenschaften und tragen hierdurch zum Schutz
der Blutgefäße bei. Wissenschaftlich gut dokumentiert ist der Nutzen von OPC bei venöser Insuffizienz, Krampfadern und Arteriosklerose. Offenbar können OPC dabei auch die Ablagerung von Cholesterin in den Gefäßen vermindern.

 

 
Phosphatidylserin    
Phosphatidylserin ist ein natürliches Phospholipid, das in hohen Konzentrationen im Gehirn und im zentralen Nervensystem zu finden ist. Phosphatidylserin besitzt wichtige Funktionen als Baustein von Zellmembranen und sorgt so u. a. für den Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen im Gehirn. Einige Studien konnten zeigen, dass die Gabe von Phosphatidylserin die geistigen Fähigkeiten verbessert. So wurden
beispielsweise Lernleistung, Konzentration, Denkvermögen und Motorik positiv beeinflusst.
   
Q10    
Coenzym Q10 ist unter anderem unentbehrlich bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien („Kraftwerke der Zelle“). Der Mensch kann Coenzym Q10 auch in begrenztem Umfang selbst bilden. Allerdings nimmt diese Eigensynthese schon ab einem Alter von 40 Jahren deutlich ab, weshalb Experten ab diesem Alter die Ergänzung der Ernährung mit Coenzym Q10 empfehlen. Unbedingt anzuraten ist die Gabe auch bei der Einnahme von Statinen. Diese Arzneimittel senken den Cholesterinspiegel, hemmen aber auch die körpereigene Bildung von Q10 und verschlechtern deshalb die Versorgung.
Übrigens: Wegen seiner in vielen Untersuchungen festgestellten positiven Effekte auf das Herz-Kreislauf-System ist Q10 auch unter dem Begriff „Herz-Vitamin“ bekannt geworden.
   
Rispenhirse  Rosenwurz (Rhodiola rosea)  
Rispenhirse (Panicum miliaceum L.) stammt aus Asien. Geschälte Körner
werden zu Mehl oder Grieß verarbeitet. Die wertvollen eigenschaften für Haut, Haare, Nägel sollen in natürlich enthaltener Kieselsäure begründet liegen.
Der Rosenwurz (Rhodiola rosea L.) ist eine vor allem in arktischen Regionen wachsende Pflanze, deren Besonderheit in ihrem Gehalt an Rosavinen liegt. Diese verleihen dem Rosenwurz eine sogenannte „adaptogene Wirkung“: Rhodiola-Extrakte verbessern die Stresstoleranz
und die leistung unter Stress. Sie sind auch bei Müdigkeit, Burn-out und
erschöpfungszuständen hilfreich.
 
Sacha Inchi Spirulina  
Sacha Inchi – das Öl aus der Inkanuss – findet nicht nur als regenerative Kosmetik und in Anti-Aging Produkten Verwendung. Das “flüssige Gold der Inkas“ ist auch als Speiseöl sehr gut geeignet. Aufgrund seiner hohen Gehalte an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie Vitamin E ist es 2006 in Paris als „Bestes Öl der Welt“ ausgezeichnet worden. Durch seine besondere Zusammensetzung leistet Sacha Inchi einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Ernährung. Neben dem Farbpigment Phycocyanin enthält die blau-grüne Mikroalge Spirulina platensis eine Vielzahl wertgebender und gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe, beispielsweise den Vitamin-B-Komplex, Beta-Carotin als Vorstufe des Vitamin A, Vitamin K, essentielle Fettsäuren wie Gamma-Linolensäure und Mineralstoffe (z. B. Eisen). Spirulina wird eine immunstärkende Wirkung zugesprochen. Außerdem soll die Mikroalge
Allergien entgegenwirken.
 
Teufelskralle    
Die Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) besticht durch ihre rotvioletten Blüten. Den gruseligen Namen hat die Pflanze ihrem Verbreitungsmechanismus zu verdanken. Am Boden liegende Triebe tragen verholzende Früchte mit ankerähnlichen Häkchen. Diese bleiben mit den Samen an der Oberfläche umherstreifender Tiere hängen. Im Volksmund bezeichnet man die Afrikanische Teufelkralle auch als Trampelklette. Für die Herstellung der Extrakte werden die bis zu 600 g schweren Speicherwurzeln genutzt. Als pflanzliches Arzneimittel ist die Teufelskralle für ihre wohltuenden Wirkungen auf den Bewegungsapparat
und den Magen-Darm-Trakt bekannt.
   
Weihrauch (Boswellia serrata)  Weissdorn   
Unter Weihrauch versteht man das aus dem indischen Weihrauchstrauch (Boswellia serrata) gewonnene Harz. Es zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an sogenannten Boswelliasäuren aus, die ausgeprägte entzündungshemmende Eigenschaften besitzen und deshalb Entzündungsprozesse im Körper günstig beeinflussen können. Entsprechende Effekte konnten bisher bei rheumatoider Arthritis (entzündliches Rheuma), Osteoarthritis, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sowie bei Bronchialasthma nachgewiesen werden.

Weissdorn (Crataegus) zählt zur Familie der Rosengewächse. Pfl anzenextrakte des Weissdorns besitzen eine Reihe wertvoller Inhaltsstoffe, insbesondere Flavonoide und Gerbstoffe. Weissdorn ist in der Lage, die Kontrak tionskraft des Herzens zu steigern und die Herzkranzgefäße zu erweitern. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels verbessert. In der Pfl anzenheilkunde wird Weissdorn bei leichter Herzschwäche und dem „Altersherz“ eingesetzt.

 
Zimt    
Zimt zählt zu den ältesten und aufgrund seines besonderen Aromas am häufigsten verwendeten Gewürzen. Die Rinde des Zimtbaums wird dabei abgeschält, fermentiert, getrocknet und gerollt. Wichtige Zimtsorten sind Ceylon-Zimt sowie der aus China stammende Cassia-Zimt. Zimtextrakte zeigten in verschiedenen Studien  blutzuckersenkende Wirkung bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2.     

 

Diese Übersicht wird regelmäßig mit den neuesten Informationen aktualisiert.

 

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