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ascopharm-Lexikon

Acerola-Früchte Aloe Vera Alpha-Linolensäure

Die Acerola-Früchte sowie daraus hergestellte Fruchtsäfte haben bemerkenswert hohe Gehalte an Vitamin C, aber auch an anderen Vitaminen, Mineralstoffen, Anthocyanen, Flavonoiden und phenolischen Verbindungen. Acerola bietet Schutz vor oxidativem Stress, weil sie einen an Antioxidanzien reichen Cocktail enthält. 

Dem gesundheitlich wertvollen Saft der Aloe Vera werden günstige Effekte auf die Blutfettwerte und bei Diabetes mellitus nachgesagt. Nicht bewiesen sind angebliche Wirkungen bei Tumorerkrankungen.

Alpha-Linolensäure ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, welche mit der Nahrung zugeführt werden muss. Eine gute Quelle dieser Fettsäure ist das Öl des Leinsamens. Die tägliche Aufnahme von 2 g Alpha-Linolensäure trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.

Aronia-Beeren Artischocke  Astaxanthin
Die tiefroten Aronia-Beeren haben sehr hohe Gehalte an Anthocyanen, Flavonoiden und Vitamin C. Studien zeigen, dass Aroniazubereitungen aufgrund ihrer besonders ausgeprägten antioxidativen Eigenschaften oxidativen Stress vermindern können. Diese Eigenschaft von Aronia wird als Schutzfaktor vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen diskutiert. Außerdem besitzt Aronia entzündungshemmende Eigenschaften.

Wichtige Inhaltsstoffe der Artischocke sind u. a. Kaffeesäure, Flavonoide und Bitterstoffe. Extrakte aus Artischocken-blättern können Schmerzen im oberen Bauchbereich lindern und werden auch bei „Reizmagen“ (funktionelle Dyspepsie) mit Magenschmerzen oder -krämpfen, Brechreiz, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Übelkeit eingesetzt. Zudem hat sich gezeigt, dass Artischockenblattextrakte den Cholesterinspiegel und andere Blutfettwerte senken können sowie antioxidativ und leberzellschützend wirken.

Astaxanthin ist ein Antioxidans von intensiv roter Farbe und verleiht beispielsweise Lachs und anderen Meerestieren ihre typische Farbe. Der Stoff gehört zur Gruppe der Carotinoide und findet sich natürlicherweise besonders in Algen. Er wird deshalb auch meist aus der Grünalge Haematococcus pluvialis gewonnen. Astaxanthin wirkt als effektiver Radikalfänger und soll hierdurch das Risiko für verschiedene Erkrankungen reduzieren, die durch freie Radikale begünstigt werden. Deshalb werden Wirkungen bei Rheuma, Arthrose und Diabetes diskutiert, aber auch vorbeugende Eigenschaften gegenüber der Alzheimer-Erkrankung.
 Augentrost
 

Seit dem 15. Jahrhundert finden sich in Kräuter- und Heilbüchern Beschreibungen zum Augentrost (Euphrasia officinalis) – oft in Zusammenhang mit der wohltuenden Wirkung auf die Augen. Deshalb trägt die Pflanze auch zu Recht ihren Namen. Iridoidglykoside und Phenolcarbonsäuren sind als wichtige Inhaltsstoffe im Augentrost zu nennen. Ihnen werden entzündungshemmende, antioxidative und antibakterielle Eigenschaften nachgesagt. Augentrostzubereitungen werden auch als homöopatische Augentropfen, Globuli oder Salben zur Behandlung von müden und gereizten Augen genutzt.

 

 
Bärlauch Beta-Carotin Blütenpollen
Der Bärlauch ist eine mit Zwiebel und Knoblauch verwandte Pflanze, die in fast ganz Europa wächst und besonders gut auf feuchten, nährstoffreichen Böden gedeiht. Die Pflanze wird wegen ihres charakteristischen scharfen Geschmacks als Gewürz oder Gemüse geschätzt und vor allem im Frühjahr gesammelt. Die Inhaltsstoffe des Bärlauchs wirken sich günstig auf den Cholesterinspiegel aus, können den Blutfluss verbessern und schützen so die Blutgefäße.

Beta-Carotin wird vom menschlichen Körper bei Bedarf in Vitamin A umgewandelt und ist deshalb auch als Provitamin A bekannt. Darüber hinaus unterstützt Beta-Carotin die Gesundheit durch seine ausgeprägte antioxidative Wirkung und kann zudem das Immunsystem positiv beeinflussen.

Blütenpollen sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Proteinen, Aminosäuren, Enzymen und Coenzymen. Zudem enthalten sie Antioxidanzien und wirken antibakteriell, was ihnen auch den Ruf als „natürliches Antibiotikum“ eingebracht hat.
Borretsch Brennnessel
Der Borretsch (Borago officinalis) dient gleichermaßen als Küchenpflanze und auch schon sehr lange als Heilpflanze. Besonders wertvoll ist das aus den Samen gewonnene Öl, es enthält neben der lebenswichtigen Linolsäure den höchsten bekannten Gehalt an Gamma-Linolensäure. Diese besondere Fettsäure besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und zeigt u.a. positive Wirkungen auf das Hautbild.

Die Blätter der Großen Brennnessel (Urtica dioica L.) sind reich an Chlorophyll, Carotinoiden, Flavonoiden sowie Vitaminen und Mineralstoffen. Brennnesselblätter und daraus hergestellte Extrakte werden bei Harnwegsinfekten eingesetzt, um die Harnausscheidung u. a. bei einer Blasenentzündung anzuregen. Auch bei rheumatischen Erkrankungen ist Brennnessel aufgrund ihrer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften hilfreich.

 
Chlorella Citrus-Bioflavonoide Cranberry
Chlorella (Chlorella vulgaris) ist eine kugelförmige Mikroalge, deren Lebensraum das Süßwasser ist. Ihre tiefgrüne Farbe verdankt sie dem hohen Gehalt an Chlorophyll in den Zellwänden. In der Alternativmedizin werden dem Einzeller entgiftende und zellerneuernde Eigenschaften nachgesagt.

Citrus-Bioflavonoide sind, wie schon der Name sagt, ein typischer Bestandteil von Citrusfrüchten. Die früher auch als Vitamin P bezeichneten Stoffe zeichnen sich durch eine spezifische antioxidative Wirkung aus und unterstützen deshalb die körpereigenen Abwehrsysteme gegen freie Radikale. Diesen wird eine große Bedeutung bei der Entstehung verschiedenster Erkrankungen zugemessen, u.a. auch von Herz und Kreislauf. Es kann deshalb nicht verwundern, dass große Studien einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Citrusfrüchten und dem Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gezeigt haben: Je höher die Aufnahme der Früchte, umso geringer das Erkrankungsrisiko.

Die Besonderheit der Cranberry ist der hohe Gehalt an bestimmten Proanthocyanidinen (PAC). Diese wirken nicht nur als starke Antioxidanzien, sondern zeigen eine besondere antibakterielle Wirkung. PAC sind offenbar in der Lage, das Anheften von krankmachenden Bakterien an die Schleimhäute der Harnwege zu verhindern. Cranberry-Saft und Cranberry-Extrakte finden deshalb inzwischen bei der Vorbeugung und Behandlung von Harnwegsinfekten Verwendung.
Curcuma

Seit langem geschätzt ist die positive Wirkung von Curcuma auf die Verdauungsfunktion: Das Ingwergewächs regt die Gallenbildung an und unterstützt hierdurch die Fettverdauung. Inzwischen ist außerdem bekannt, dass Curcuma auch bei der Vorbeugung und Behandlung zahlreicher Erkrankungen von Nutzen sein kann. Die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften sind vermutlich günstig im Hinblick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Entzündungen des Darms. Diskutiert wird auch eine hemmende Wirkung auf Tumorzellen. Hierzu liegen allerdings noch nicht genügend wissenschaftliche Daten vor.

 

 
Gamma-Linolensäure Ginkgo Ginseng
Gamma-Linolensäure aus pflanzlichen Ölen wie Nachtkerzensamenöl oder Borretschöl zeigt Studien zufolge eine günstige Wirkung auf das Hautbild. Selbst bei milder bis mittelschwerer Akne konnten Verbesserungen erzielt werden.

Blattextrakte aus Ginkgo (Ginkgo biloba L.) gehören zu den am besten untersuchten pflanzlichen Wirksubstanzen. Ginkgo findet Anwendung zur Steigerung der
Gedächtnisleistung und wird auch bei der Behandlung von Gedächtnisstörungen sowie bei Alzheimer-Demenz verwendet.

Der „echte Ginseng(Panax ginseng C.A. Meyer) gehört zu den am längsten verwendeten Heilpflanzen. Aus den Wurzeln wird ein Extrakt gewonnen, der bei Müdigkeits- und Schwächegefühl sowie bei nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit Anwendung findet. Wertgebende Bestandteile des Ginsengs sind die Ginsenoside.
Glucosamin und Chondroitin Granatapfel  Grünlippmuschel
Glucosamin und Chondroitin sind wichtige Bestandteile des Knorpels und der Gelenkflüssigkeit und werden deshalb oft auch als „Gelenknährstoffe“ bezeichnet. Glucosamin dient dabei zum Aufbau der Knorpelsubstanz. Chondroitin verleiht dem Knorpel seine elastischen Eigenschaften. Zahlreiche Studien zeigen, dass die beiden Nährstoffe allein oder in Kombination günstige Effekte auf das Schmerzempfinden und die Beweglichkeit bei Arthrosepatienten haben können.

Zu den Inhaltsstoffen des Granatapfels oder Grenadine (Punica granatum L.) zählen Ellagtannine, Flavonoide, Anthocyane sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Die Besonderheit ist aber der hohe Gehalt an Ellagsäure. Vor allem ist dieser Stoff aus der Gruppe der Polyphenole aus Sicht der Wissenschaft verantwortlich für die gesundheitsfördernden Wirkungen des Granatapfels. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen erwiesen sich der Fruchtsaft und die aus dem Granatapfel gewonnenen Extrakte als antioxidativ, antientzündlich, antikanzerogen (krebsvorbeugend) oder antiarteriosklerotisch wirksam. Sie finden deshalb inzwischen vielfach zur Vermeidung und unterstützenden Ernährungstherapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen Verwendung und werden auch als Maßnahme zur Vorbeugung von Tumoren, besonders Prostatakrebs, diskutiert.

Die Maori machen sich schon seit Generationen den vielfältigen Nutzen der Grünlippmuschel (Perna canaliculus) zu Eigen. Und das aus gutem Grund – Ergebnisse verschiedener Studien deuten darauf hin, dass die in der Muschel enthaltenen Vitalstoffe günstige Effekte auf den Bewegungsapparat haben können.
Hagebutte Heidelbeere Herzgespann
Als Hagebutten werden die Früchte der Heckenrose (Rosa canina) bezeichnet. Ihre orange-rote Farbe verdanken sie dem enthaltenen Lycopin. Weitere wertgebende Inhaltsstoffe sind Vitamin C und Galactolipide. Der Hagebutte werden entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften zugeschrieben.

Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) enthält große Mengen an Anthocyanen. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind nicht nur starke Antioxidanzien. Sie entfalten darüber hinaus protektive Gesundheitseffekte auf das Auge. Besonders die Nachtsehschärfe und die Dunkeladaptation werden gesteigert. Ergebnisse verschiedener Studien sprechen zudem dafür, dass Personen mit einer bereits bestehenden Grunderkrankung des Auges (u.a. Retinitis Pigmentosa, Grüner Star) einen positiven Nutzen aus der Einnahme von Blaubeerextrakten ziehen können.

Das Herzgespann (Leonurus cardiaca) macht seinem Namen alle Ehre. Die bis zu 1,20 m hohe und zwischen Juni und September blühende Pflanze wird als Tee verwendet und dient schon lange zur Behandlung nervöser Herzbeschwerden. Die Pflanze enthält zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, vor allem bestimmte Flavonoide und Iridoide. Sie aktivieren den erholungsfördernden Teil unseres vegetativen Nervensystems, verlangsamen den Herzschlag und beruhigen.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist auch wie Glucosamin und Chondroitin in der Gelenkflüssigkeit enthalten und sorgt hier für eine gute Viskosität („Gelenkschmiere“). Bei Arthrose im Knie und in der Hüfte wird häufig eine Schmerzbehandlung mit Hyaluronsäure in Form einer intraartikulären Injektion (Hyaluronsäure-Spritze in das Gelenk) durchgeführt.

 

 

Indische Flohsamenschalen Isoflavone  
Indischer Flohsamen (Plantago ovata) gehört zu den Wegerichgewächsen. Er ist in Indien und im Iran beheimatet. Flohsamenschalen wirken in Verbindung mit ausreichend Wasser als Quellmittel im Darm, wodurch die Verdauung angeregt werden kann. Durch seine Fähigkeit viel Wasser zu binden, ist Flohsamen aber auch bei Durchfällen sehr hilfreich.

Isoflavone werden auch als „Phytoöstrogene“ (pflanzliche Östrogene) bezeichnet. Gut dokumentiert ist ihre günstige Wirkung in den Wechseljahren der Frau, hier können sie zu einer Verbesserung typischer Symptome wie Hitzewallungen beitragen. Diskutiert wird außerdem eine Schutzwirkung gegenüber verschiedenen östrogenabhängigen Erkrankungen wie Brustkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Osteoporose. Die empfehlenswerte Zufuhr liegt bei ca. 40-60 mg pro Tag.

 
Kieselerde Kreatin   
Echte Kieselerde (Silicea terra) wird seit langem aufgrund des hohen Siliciumgehaltes zur Kräftigung des Bindegewebes, der Haare und der Nägel (Vermeidung brüchiger Nägel) eingesetzt. Insbesondere im Bindegewebe sowie in der Haut und im Knochen befinden sich hohe Siliciumkonzentrationen.

Kreatin wird in der Muskulatur in Kreatinphosphat umgewandelt, dieses dient als zusätzlicher kurzfristiger Energiespeicher und -lieferant. Die zusätzliche Gabe von Kreatin kann deshalb die Leistungsfähigkeit steigern. Besonders gut dokumentiert ist diese Wirkung bei kurzzeitigen, kraftintensiven Belastungen. Außerdem soll die Muskelerholung verbessert werden.

 
L-Arginin L-Carnitin Lebertran
Die blutdrucksenkende Wirkung von L-Arginin wurde in mehreren Untersuchungen belegt. Zudem entfaltet L-Arginin eine Vielzahl blutgefäßschützender Effekte, so dass diese Aminosäure zur Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Ernährungstherapie von besonderem Interesse ist. In wissenschaftlichen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass L-Arginin insbesondere in der Frühphase der Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) sinnvoll ist. Auch bei der erektilen Dysfunktion, die oft auch in Verbindung mit Gefäßstörungen einhergeht, hat sich L-Arginin als wirksam erwiesen. L-Carnitin besitzt eine zentrale Rolle bei der Energiegewinnung in den menschlichen Zellen. Es dient dazu, Fettsäuren in die Mitochondrien („Kraftwerke der Zellen“) zu transportieren. Dort können diese zu Energie abgebaut und somit die Energieversorgung der Zellen verbessert werden. Studien zeigen, dass durch L-Carnitin der Sauerstoffverbrauch, die Fettsäureverbrennung und die Leistungskraft optimiert werden können. Auch Muskelschäden und Muskelschmerzen lassen sich teilweise durch L-Carnitin vermindern. Schon seit fast 200 Jahren ist bekannt, dass Lebertran die damals bei Kindern weit verbreitete Knochenerkrankung Rachitis verhindern und heilen konnte. Erst 100 Jahre später wurde entdeckt, dass das heute vor allem aus der Leber von Kabeljau und Schellfisch gewonnene Öl sich durch seinen besonders hohen Gehalt an Vitamin D auszeichnet. Es enthält außerdem reichlich Vitamin A. Lebertran ist inzwischen als Vitaminquelle und Stärkungsmittel wieder sehr geschätzt. 
Lecithin L-Histidin  Lutein/Zeaxanthin

Lecithin gehört zur Gruppe der Phospholipide und ist ein wichtiger Bestandteil aller Zellmembranen. Deshalb ist es unentbehrlich für die Funktion aller Körperzellen. Vielfältige wissenschaftliche Studien zeigen positive Effekte von Lecithin auf Gedächtnisleistung und Merkfähigkeit.

L-Histidin zählt zu den essentiellen Aminosäuren, die der Mensch nicht selbst bilden kann und daher regelmäßig in ausreichender Menge mit der Nahrung zuführen muss. Die Aminosäure ist nicht nur Baustein körpereigener Proteine, darunter sehr viele Enzyme, sondern auch Vorstufe für verschiedene Botenstoffe. Eine Besonderheit von L-Histidin besteht darin, dass sie bereits im Darm Verbindungen mit verschiedenen Mineralstoffen wie z. B. Zink eingehen kann und dadurch deren Verfügbarkeit für den Körper verbessert. 

Lutein und Zeaxanthin tragen zum Schutz der Netzhaut bei. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass die regelmäßige Zufuhr der sekundären Pflanzenstoffe einigen Augenerkrankungen entgegenwirkt. So kann insbesondere das Voranschreiten der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) vermindert werden. 
Lycopin
 

Lycopin ist ein pflanzlicher Farbstoff, welcher zum Beispiel der Tomate ihr typisches Rot verleiht. Der Pflanzenstoff zeigt eine hohe antioxidative Aktivität. Verschiedenen epidemiologischen Studien zufolge vermindert sich das Krebsrisiko bei einer lycopinreichen Ernährung deutlich. Zudem ist Lycopin in der Lage die Lipidperoxidation zu reduzieren und wirkt so präventiv bei Arteriosklerose. 

 

 
Maca    
Maca ist Studien zufolge in der Lage, das Immunsystem zu unterstützen und die Leistungsfähigkeit zu fördern. Außerdem steigert die Pflanze Potenz und Libido.

 

 
Nachtkerze    
Die Nachtkerze (Oenothera biennis) ist eine krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von einem Meter und mehr erreichen und von Februar bis Oktober geerntet werden kann. Fast alle Pflanzenteile sind essbar, so beispielsweise die Blätter, die sich wie Spinat zubereiten lassen. Der Geschmack der Wurzel erinnert an die Schwarzwurzel. Große Bedeutung hat die Nachtkerze durch das in den Samen enthaltene Öl erlangt. Es enthält insbesondere Linolsäure und Gamma-Linolensäure und hat sich als Nahrungsergänzung bei Neurodermitis bewährt. Auch Cremes und Salben mit Nachtkerzenöl sollen sich günstig auf die Haut auswirken.

 

 
Oligomere Proanthocyanidine (OPC)    
Oligomere Proanthocyanidine (OPC) besitzen ausgeprägte antioxidative Eigenschaften und tragen hierdurch zum Schutz der Blutgefäße bei. Wissenschaftlich gut dokumentiert ist der Nutzen von OPC bei venöser Insuffizienz, Krampfadern und Arteriosklerose. Offenbar können OPC dabei auch die Ablagerung von Cholesterin in den Gefäßen vermindern.

 

 
Phosphatidylserin    
Phosphatidylserin ist ein natürliches Phospholipid, das in hohen Konzentrationen im Gehirn und im zentralen Nervensystem zu finden ist. Phosphatidylserin besitzt wichtige Funktionen als Baustein von Zellmembranen und sorgt so u.a. für den Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen im Gehirn. Einige Studien konnten zeigen, dass die Gabe von Phosphatidylserin die geistigen Fähigkeiten verbessert. So wurden beispielsweise Lernleistung, Konzentration, Denkvermögen und Motorik positiv beeinflusst.     
Q10    
Coenzym Q10 ist unter anderem unentbehrlich bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien („Kraftwerke der Zellen“). Der Mensch kann Coenzym Q10 auch in begrenztem Umfang selbst bilden. Allerdings nimmt diese Eigensynthese schon ab einem Alter von 40 Jahren deutlich ab, weshalb Experten ab diesem Alter die Ergänzung der Ernährung mit Coenzym Q10 empfehlen. Unbedingt anzuraten ist die Gabe auch bei der Einnahme von Statinen. Diese Arzneimittel senken den Cholesterinspiegel, hemmen aber auch die körpereigene Bildung von Q10 und verschlechtern deshalb die Versorgung. Übrigens: Wegen seiner in vielen Untersuchungen festgestellten positiven Effekte auf das Herz-Kreislauf-System ist Q10 auch unter dem Begriff „Herz-Vitamin“ bekannt geworden.    
Rispenhirse  Rosenwurz  
Rispenhirse (Panicum miliaceum L.) stammt aus Asien. Geschälte Körner werden zu Mehl oder Grieß verarbeitet. Die wertvollen Eigenschaften für Haut, Haare, Nägel sollen in natürlich enthaltener Kieselsäure begründet liegen. Der Rosenwurz (Rhodiola rosea L.) ist eine vor allem in arktischen Regionen wachsende Pflanze, deren Besonderheit in ihrem Gehalt an Rosavinen liegt. Diese verleihen dem Rosenwurz eine sogenannte „adaptogene Wirkung“: Rhodiola-Extrakte verbessern die Stresstoleranz und die Leistung unter Stress. Sie sind auch bei Müdigkeit, Burn-out und Erschöpfungszuständen hilfreich.  
Sacha Inchi Schwarzkümmel  Spirulina
Sacha Inchi – das Öl aus der Inkanuss – findet nicht nur als regenerative Kosmetik und in Anti-Aging Produkten Verwendung. Das “flüssige Gold der Inkas“ ist auch als Speiseöl sehr gut geeignet. Aufgrund seiner hohen Gehalte an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie Vitamin E ist es in Paris als „Bestes Öl der Welt“ ausgezeichnet worden. Durch seine besondere Zusammensetzung leistet Sacha Inchi einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Ernährung. Schon im alten Ägypten war Schwarzkümmel (Nigella sativa) als Heilmittel bekannt und wurde später auch zur Ölgewinnung und als Gewürz verwendet. Die ursprünglich in Asien beheimatete Pflanze wächst auch in vielen anderen Gebieten der Welt und wird in Deutschland inzwischen sogar gezielt angebaut. Schwarzkümmelöl enthält einen sehr hohen Anteil an wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren und viel Vitamin E. Geschätzt wird es u.a. bei Allergien und Schuppenflechte sowie bei Asthma und zur Unterstützung des Immunsystems. Neben dem Farbpigment Phycocyanin enthält die blau-grüne Mikroalge Spirulina (Spirulina platensis) eine Vielzahl wertgebender und gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe, beispielsweise den Vitamin-B-Komplex, Beta-Carotin als Vorstufe des Vitamin A, Vitamin K, essentielle Fettsäuren wie Gamma-Linolen-säure und Mineralstoffe (z. B. Eisen). Spirulina wird eine immunstärkende Wirkung zugesprochen. Außerdem soll die Mikroalge Allergien entgegenwirken.
Teufelskralle    
Die Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) besticht durch ihre rotvioletten Blüten. Den gruseligen Namen hat die Pflanze ihrem Verbreitungsmechanismus zu verdanken. Am Boden liegende Triebe tragen verholzende Früchte mit ankerähnlichen Häkchen. Diese bleiben mit den Samen an der Oberfläche umherstreifender Tiere hängen. Im Volksmund bezeichnet man die Afrikanische Teufelkralle auch als Trampelklette. Für die Herstellung der Extrakte werden die bis zu 600 g schweren Speicherwurzeln genutzt. Als pflanzliches Arzneimittel ist die Teufelskralle für ihre wohltuenden Wirkungen auf den Bewegungsapparat und den Magen-Darm-Trakt bekannt.    
Walnuss  Weihrauch  
Die Walnuss (Juglans regia L.) ist die Nussfrucht des Walnussbaumes. Sie galt lange als schmackhaft, war aber gleichzeitig wegen ihres Fettgehaltes in Verruf. Aus heutiger Sicht ist dies wissenschaftlich völlig überholt. Im Gegenteil: Das Öl der Walnussfrucht zeigt zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen. So ist es sehr reich an Alpha-Linolensäure, einer Omega-3-Fettsäure, enthält verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, und besitzt einen hohen Gehalt an Ellagsäure. Dieses Polyphenol wirkt stark antioxidativ. Diese besondere Zusammensetzung erklärt Studienergebnisse, wonach der regelmäßige Verzehr von Walnüssen das Herz-Kreislauf-Risiko senkt und die Blutgefäße günstig beeinflusst. Dieser Aspekt ist auch für die Gefäße des Gehirns von großer Bedeutung.

Weihrauch (Boswellia serrata) zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an sogenannten Boswelliasäuren aus, die ausgeprägte entzündungshemmende Eigenschaften besitzen und deshalb Entzündungsprozesse im Körper günstig beeinflussen können. Entsprechende Effekte konnten bisher bei rheumatoider Arthritis (entzündliches Rheuma), Osteoarthritis, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sowie bei Bronchialasthma nachgewiesen werden.

 
Zimt    
Extrakte aus Zimt zeigten in verschiedenen Studien blutzuckersenkende Wirkung bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2.    

 

Diese Übersicht wird regelmäßig mit den neuesten Informationen aktualisiert.

 

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