Granatapfel
Granatapfel – eine Frucht aus dem Paradies
Der Granatapfel, botanisch Punica granatum, galt von der Antike bis zum Mittelalter als Symbol der Fruchtbarkeit und soll schon als „Baum des Lebens” im Paradies gestanden haben. Bei den Römern wurde der Granatapfel als „Punischer Apfel“ bekannt, da er vorwiegend aus dem nordafrikanischen Karthago eingeführt wurde und die Karthager bei den Römern „Punier“ hießen. „Granatum“ wiederum stammt vom lateinischem Wort „granum“ (zu deutsch Korn) ab.
Typisch für die apfelähnliche Frucht sind die zahlreichen, von rotem Fruchtfleisch umgebenen Kerne mit feinherbem, intensivem Geschmack. Zahlreiche Studien der letzten Jahre liefern nun die Erklärung, warum der Granatapfel schon in der Antike als “Gesundheitsfrucht” bezeichnet wurde. Im Granatapfel finden sich große Mengen an bioaktiven Inhaltsstoffen, so zum Beispiel Flavonoide, Polyphenole und insbesondere Phenolsäuren wie Ellagsäure und Gallussäure. Alle diese Antioxidanzien zeichnen sich durch ihren positiven Einfluss auf zahlreiche Stoffwechselprozesse sowie die gesunden Zellfunktionen aus. Die Kerne und das Fruchtfleisch sind aber auch reich an Kalium und enthalten Vitamin C, Calcium und Eisen.
Diese wertvollen Inhaltsstoffe können beispielsweise die Blutfettwerte günstig beeinflussen und nachweislich die Durchblutung der Koronararterien (Herzkranzgefäße) verbessern.
Sicher ist der Granatapfel kein Wunderoder gar Heilmittel. Aber der Granatapfel und daraus hergestellte ellagsäurereiche Extrakte können wesentlich zur langfristigen Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden beitragen – und das auf ganz natürliche Weise.
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